Tesco-Chef zu Preisstopps:

Inflation noch angeheizt

Bei der Preisdeckelung für ausgewählte Grundnahrungsmittel habe man anfangs sehr wohl die gute Absicht erkannt.

Das sagte der Generaldirektor von Tesco Ungarn, Zsolt Pálinkás, dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“. Es sei positiv gewesen, in unsicheren Zeiten das Kundenvertrauen zu stärken, aber auch, den Konsum zu stimulieren. Der erste Preisstopp bezog sich wegen der Komplexität der Ware in Wirklichkeit nicht nur auf sechs, sondern auf vier Dutzend Produkte, merkte Pálinkás an. Tesco fühlte sich auf die  Situation vorbereitet, wurde dann aber doch überrascht, dass z. B. die Nachfrage nach Zucker um 700% durch die Decke ging. „Jede Preisstopp-Maßnahme verzerrt die Marktverhältnisse und treibt über die Korrektur der anderen Waren die Preise nach oben, heizt also in Wirklichkeit die Inflation noch an“, hob der Tesco-Chef hervor. Mit Engpässen bei Eiern und Kartoffeln, die in der jüngsten Runde einer Preisdeckelung unterworfen wurden, rechnet der Topmanager derweil nicht.

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