Telekommunikation
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Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Nationalen Medien- und Telekommunikationsbehörde (NMHH) hervor. Laut der Studie, die einen Überblick über die Entwicklung des Kommunikationsmarktes über mehrere Jahre hinweg gibt, sind die Festnetzdienste zunehmend zu den Mobilfunkbetreibern gewandert, was bedeutet, dass immer häufiger bei ein- und demselben Betreiber ein Abonnement für Mobilfunk- und Festnetzdienste abgeschlossen wird.
Ende 2018 waren 11% aller Festnetz-Abos mit einem Mobilfunkvertrag gebündelt, bis Ende 2024 ist dieser Anteil auf 27% angestiegen, welcher Trend sich zunehmend beschleunigt. Dies ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: Einerseits bieten alle drei Mobilfunkbetreiber auch Festnetztelekommunikationsdienste an und gewähren erhebliche Rabatte. Infolgedessen sind die Verbraucher nun daran interessiert, Telekommunikationsdienste selbst zu bündeln, da sie dadurch bis zu 20-30% sparen können.
Während vor sieben Jahren die Zahl der Privathaushalte mit ausschließlichem TV-Abo über eine Million betrug, ist diese mittlerweile auf 640.000, die Zahl der Privathaushalte, die nur Festnetzinternet nutzen, im gleichen Zeitraum von 360.000 auf 140.000 gesunken, während die Anzahl der Kunden, die TV und Festnetzinternet nutzen, von 320.000 auf 540.000 gestiegen ist. Die Zahl der Personen, die Fernsehen, Internet und Mobiltelefone nutzen, ist fast um das Zehnfache, von 45.000 auf 410.000 gestiegen.
