Auslandsinvestitionen
Hyperaktive HIPA
Seit die staatliche Investitionsagentur (HIPA) 2014 ins Leben gerufen wurde, wurden in Ungarn Auslandsinvestitionen (FDI) im Gesamtvolumen von 25.000 Mrd. Forint (zu heutigen Preisen gut 65 Mrd. Euro) realisiert, sagte der Regierungsbeauftragte und HIPA-Chef István Joó bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Budapest. Dabei handelte es sich um rund 2.300 Projekte, die 187.000 Arbeitsplätze schafften und indirekt zu 400.000 weiteren Jobs beitrugen.
„Ungarn bleibt das investitionsfreundlichste Land in Europa“, sagte er gespickt mit dem Verweis, die HIPA hole mehr FDI ins Land, als die Agenturen für Investitionsförderung Polens, Tschechiens und der Slowakei zusammengenommen. Jeder Forint an staatlichen Investitionszuschüssen bringe dem Staatshaushalt im Schnitt 4,1 Forint an Einnahmen.
Noch immer seien Automobilindustrie und Elektronik tonangebend, neuerdings würden jedoch Nahrungsmittelindustrie, Pharmazeutik, IKT, Medizintechnik, Biotechnologien und BSC-Investitionen schwungvoll nachziehen. Neben Budapest gehen die meisten Großprojekte in die Komitate Hajdú-Bihar, Bács-Kiskun und Szabolcs-Szatmár-Bereg. Im Jahre 2026 befinden sich die Städte Ózd, Salgótarján, Szerencs, Orosháza, Nagykanizsa, Pécs und Szekszárd im Fokus der Investitionsförderung der HIPA.
