Börse

Hunderttausend Punkte

Am Mittwoch hat der Leitindex der Budapester Wertpapierbörse (BÉT) die Traummarke von 100.000 Punkten geknackt.

Da der BUX zum Neustart des Budapester Börsenparketts im Jahre 1991 mit 1.000 Punkten festgelegt wurde, hat sich der Wert der im Leitindex versammelten Aktien seither verhundertfacht. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Ertrag von 14%. In diesem Jahr schoss der BUX seit Januar sogar um 26% nach oben, auf den neuen Rekord von 100.049,9 Punkten, mit dem der Leitindex den Mittwoch-Handel beschloss.

Obgleich der Zuwachs seit 2023 mit insgesamt 220% ebenfalls respektabel erscheint, hatte die Budapester Börse ihre stärkste Phase doch im Zeitraum 1995-2005, als sich der kumulierte Anstieg 1.500% annäherte. In 24 von 34 Börsenjahren legte der BUX zu, in jedem zweiten Jahr zweistellig. Die Jahresspitzenleistung verzeichnete 1996 mit +170%.

Der BUX-Index wurde anfänglich aus gerade mal sechs Aktienwerten berechnet; unter den heutigen Blue Chips war von Anbeginn einzig der Pharmawert Richter mit von der Partie. Die führende Handelsbank OTP kam 1995 dazu, der Mineralölkonzern MOL 1996, die M-Telekom 1998. Die Kapitalisierung der BÉT hat mittlerweile 20.000 Mrd. Forint (rund 50 Mrd. Euro) überschritten. Die Bevölkerung hält Aktien im Wert von gut 2.000 Mrd. Forint.

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