Die MTI-Graphik zeigt die Entwicklung des Bauwesens in diesem Jahrtausend (Veränderung zum Vorjahr in %).

Bauwesen

Hochbau im Tief

Die Bauleistungen erreichten im I. Quartal zu laufenden Preisen ein Volumen von 1.510 Mrd. Forint.

Damit schrumpfte die Branche um insgesamt 5,7%, teilte das Zentralamt für Statistik (KSH) am Mittwoch mit. Allerdings hat sich die Krise nach dem Fehlstart ins Jahr im zweiten Monat in Folge abgeschwächt: Im März fehlten noch 3,4% an der Vorjahresleistung, gegenüber dem Februar gelang sogar ein bescheidenes Plus (um saisonal und nach Arbeitstagen bereinigt 0,7%).

Die Baupreise lagen in den ersten drei Monaten um durchschnittlich 5,4% höher als vor einem Jahr. Im Tiefbau und in den Fachgewerken erreichte der Preisanstieg sogar 6%. Gegenüber dem IV. Quartal 2024 zogen die Erzeugerpreise um markante 2,2% an.

Was die Aussichten der Branche anbelangt, leidet der Hochbau derzeit enorm unter den kritischen Rahmenbedingungen. Im März brach der Auftragseingang bereits um mehr als 40% ein, in den Büchern fehlt ein Siebtel des vorjährigen Volumens. Der Tiefbau konnte sein Auftragspolster derweil um ein Fünftel aufstocken, welche Dynamik sich freilich im März halbierte.

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