Universität Debrecen
Hier wird die Mobilität der Zukunft geformt

Innovationsminister Balázs Hankó (M.) sprach bei der Einweihung am Freitag von einem landesweit einzigartigen Labor. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Jugend gestalte eine zukunftsweisende Praxis aus, „die das Land voranbringt“. Ungarn liege weltweit auf Platz 7 beim Anteil der Hightech-Fertigung, auf Platz 9 bei Hightech-Exporten und auf Platz 10 bei jungen Talenten.
Die DE sei in die Topliste der besten zwei Prozent aller Hochschulen der Welt aufgestiegen, mit Ergebnissen wie einer Zunahme der internationalen Publikationen um 55% binnen vier Jahren, der Zunahme von Erlösen aus F+E+I um die Hälfte auf 3,1 Mrd. Forint und anderthalb Mal so vielen Erstsemestern.
OB László Papp (M. r.) verspricht sich von dem neuen Fahrzeuglabor ein weiteres markantes Zentrum der ungarischen Innovationen und der hiesigen Automotive-Forschung. Die Zusammenarbeit seiner Stadt mit der Regierung, der Universität und der Industrie sei beispielhaft. Die DE sei ein strategischer Partner beim Umgang mit den Herausforderungen des örtlichen Arbeitsmarktes.
Auch der CEO des BMW-Werks Debrecen, Hans-Peter Kemser (r.), setzt auf die Kraft von Partnerschaften und sieht das neu übergebene Gebäude als Engagement für Innovationen, wo die Mobilität der Zukunft geformt werde. „Wir erbauen gemeinsam die Zukunft, mit den starken Motoren Bildung und Innovationen.“
DE-Rektor Prof. Zoltán Szilvássy (2.v.r.) schrieb es in erster Linie der Orbán-Regierung zugute, dass BMW Ungarn an Stelle benachbarter Länder wählte. Das Verdienst der Stadtführung sei es wiederum, dass die Bayern ihr innovatives Werk letztlich in Debrecen ansiedelten.
Das Fahrzeuglabor wurde einzigartig in Ungarn nicht nur mit den modernsten Techniken und Vorrichtungen ausgestattet, hier wird die Universität gemeinsam mit BMW-Fachleuten e-Autobauer für das ganze Land ausbilden. Im hochschuleigenen Gewerbepark, der einen direkten Anschluss an die Autobahn erhält, laufen weitere Investitionen in den Schwerpunktbereichen Gesundheits- und Automobilindustrie.
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