Kartoffeln kosten heute ein Drittel, Tomaten die Hälfte mehr. Foto: BZ/ Rainer Ackermann

Agrarpreise

Hemmungsloser Anstieg

Die Erzeugerpreise in der Landwirtschaft steigen unaufhörlich.

Im April zogen die Preise um weitere 8,5% an und lagen im Segment pflanzliche und Gartenbauprodukte bereits um die Hälfte höher, als vor einem Jahr. Für sämtliche Agrarerzeugerpreise ermittelte das Zentralamt für Statistik (KSH) einen durchschnittlichen Anstieg im Jahresvergleich von etwas mehr als 45%.

Für Getreide schossen die Aufkaufpreise um zwei Drittel, für Ölpflanzen sogar um über 70% nach oben. (Letztere verteuerten sich binnen eines einzigen Monats um 14,5 Prozentpunkte, Raps kostet beinahe 90% mehr als im April 2021.) Kartoffeln kosten heute ein Drittel, Gemüse im Schnitt ein Viertel mehr. Der Aufkaufpreis für Tomaten legte zum Vorjahr um knapp die Hälfte, für Gurken um 40% zu. Blumenkohl und Mohrrüben sind derweil preiswerter zu haben.

Bei Lebendtieren zogen die Preise um 26-27% (Puten und Gänse), um 40-42% (Schweine und Hühner), um 46% (Rinder), ja sogar um 55% (Enten) an. Für Eier müssen die Aufkäufer 22%, für Milch 28% mehr als  vor einem Jahr bezahlen.

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