Die MTI-Graphik zeigt die Entwicklung der Bauproduktion in diesem Jahrtausend (Veränderung zum Vorjahr in %).

Bauwesen

Gute Laune im Tiefbau

Im I. Halbjahr hat das Bauwesen annähernd 3.600 Mrd. Forint Umsatz gemacht.

Das Produktionsvolumen hat sich laut Zentralamt für Statistik (KSH) gegenüber dem identischen Vorjahreszeitraum nicht verändert. Das Baugewerbe steht mit dieser Leistung kaum besser da als 2018 und verfehlt den Basiswert von 2021 um 15 Prozentpunkte.

Im Juni zeigte die Entwicklung aber immerhin im dritten Monat in Folge aufwärts. Das Vorjahresvolumen wurde unbereinigt um 2,6%, nach Arbeitstagen bereinigt um 0,9% übertroffen. Dahinter stand aber weiterhin beinahe ausschließlich der Tiefbau, während der Hochbau eher stagnierte und die Leistung der Fachgewerke zurückfiel.

Die Baupreise geben unverändert Anlass zur Sorge: Im II. Quartal lagen diese je nach Segment um 4,5-6,5% über Vorjahresniveau. Die Auftragslage stimmt derweil zuversichtlicher, denn der Auftragseingang nahm im Juni gleich um zwei Drittel zum Vorjahr zu. Hauptprofiteur bleibt die Tiefbaubranche, mit einem spezifischen Zuwachs um annähernd 150%! Ende Juni waren die Auftragsbücher der Baubranche durchschnittlich um 18% praller gefüllt als noch vor einem Jahr. Hier hat die Zweiteilung noch immer Bestand, denn dem Hochbau fehlten weiterhin 7% des vorjährigen Auftragsvolumens, derweil der Tiefbau auf ein Auftragspolster von knapp 40% verweisen kann.

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