Ackerland
Goldene Böden in der Hajdúság
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Nach Daten der MBH Bank-Gruppe erreichte der Preis für einen Hektar Ackerland nach einem Anstieg um 7,5% durchschnittliche 1,95 Mio. Forint. Die höchsten Preise wurden mit ca. 2,5 Mio. Forint im Süden und Osten des Landes, konkreter in den Komitaten Békés, Hajdú-Bihar und Tolna, bzw. im Raum Hajdúszoboszló und Hajdúböszörmény sogar 3 Mio. Forint erzielt. Das bislang preiswerteste Nordungarn holte mit Preissteigerungen um 18% deutlich auf. Für Weinstöcke zahlten die Käufer nur 8,5% mehr, als noch 2021, für Weideland im Schnitt 10,5%, für Wald 11% mehr. Derweil blieben Obstplantagen mit Hektarpreisen von 2,2 Mio. Forint das kostspieligste Agrarland, gefolgt von Weinplantagen (2,05 Mio. Forint); Weideland (1,3 Mio. Forint) und Waldflächen (1,25 Mio. Forint) sind weiter am billigsten zu haben.
Wie die Agrarexperten der MBH Bank anmerken, sorgt der Staat für ein steigendes Angebot. Bis Mitte Juli wurden 12.000 ha zu günstigen Konditionen veräußert, bei weiteren Auktionen kommen nochmals 10.000 ha unter den Hammer.
