Notenbankpräsident
Globale Sorgen
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Der Präsident der Ungarischen Nationalbank (MNB) nahm an der Jahrestagung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) teil. Dort sprach er von negativen Effekten des Nahostkonflikts und der Zollkriege auf das Wirtschaftsumfeld Europas und die globalen Wachstumsaussichten. Diese geopolitischen Unsicherheiten müsse die MNB im Auge behalten, die weiterhin Preisstabilität anstrebt und wegen der globalen Turbulenzen auf eine engere internationale Zusammenarbeit der geldpolitischen Gremien setzt.
Varga erinnerte daran, dass die Notenbank mit einer schrittweisen Belebung der heimischen Wirtschaft ab dem II. Halbjahr rechnet, so dass Ungarns BIP 2025 unterm Strich um 0,8% wachsen könnte. In den folgenden Jahren setze sich diese Entwicklung dynamischer fort, mit BIP-Zuwächsen um 2,8% bzw. 3,2% in 2027. Das Notenbankziel von 3% Inflation werde Ungarn auch erst 2027 erreichen können – bis dahin gelte es, an der umsichtigen und geduldigen Geldpolitik festzuhalten.
