Gemeinsamer Protest von Gewerkschaften und Opposition Anfang 2019: Inzwischen beklagen die Gewerkschaften wieder ihren zunehmenden Bedeutungsverlust. (Foto: MTI / Zoltán Balogh)

Arbeitsrechtliche Entwicklungen während und nach der Coronavirus-Krise

Gewerkschaften bleiben ungehört

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erhalten inzwischen mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit, wie das Virus selbst. In Ungarn, wo bereits mehr als 56.000 Menschen infolge der Krise Arbeitslosengeld beantragt haben, ist der zunehmende ökonomische Druck durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch spürbar. Doch wie geht die Politik in Ungarn mit den aktuellen Unwägbarkeiten um? Und wie beurteilen die ungarischen Gewerkschaften die Situation? Sind sie auch in der Krise in der Lage, ihre Klientel angemessen zu vertreten? Unter anderem auf diese Fragen hat kürzlich eine Online-Konferenz der deutschen sozialdemokratischen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kooperation mit dem sozialwissenschaftlichen Magazin Új Egyenlőség versucht, Antworten zu geben.

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