Mindestlohn
Gespräche für 2023 begonnen
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Staatssekretär Zsolt Kutnyánszky bat die Arbeitgeber ebenso wie die Arbeitnehmer, die positiven Erfahrungen der sechsjährigen umfassenden Lohnvereinbarung von 2016 in die jetzigen Verhandlungen mitzunehmen. Er bezeichnete die Arbeitsmarktdaten als ausgesprochen günstig und bestritt, dass schon heute Programme erforderlich wären, um Arbeitslosigkeit vorzubeugen. Das TIM verfolge die Zielstellung, die günstigen Trends zu bewahren und noch zu verbessern.
Als Problem definierte er den strukturellen Arbeitskräftemangel, weil der einheimische Arbeitsmarkt nicht mobil sei. Die Regierung sieht noch immer Arbeitskraftreserven und möchte mehr Ungarn in Lohn und Brot bringen, ohne sich Alternativen zu verschließen. Bis 2030 will das Land Vollbeschäftigung erreicht haben, mit einer Beschäftigungsquote von 85% im Kreis der 20-65-Jährigen.
