Foto: MTI/ Attila Kovács

Finanzminister

Fünf große Herausforderungen

Der Ukraine-Krieg, die Effekte der Pandemie, die Debatten um die EU-Gelder, die illegale Migration und Demografie-Probleme – das sind die derzeit wichtigsten Herausforderungen für die Wirtschaft.

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4 Antworten auf “Fünf große Herausforderungen

  1. Nicht zu vergessen Nr.6:
    Die ungarischen Staatsfinanzen.

    Und natürlich Nr.7:
    Die Inflation, die nochmal einen gehörigen Schub erhalten wird, wenn die Preisdiktate nicht mehr aufrecht gehalten werden können und wegfallen müssen.

    Wer derart üppige Wahlgeschenke verteilt, wie die ungarische Regierung, der darf sich natürlich nicht wundern, wenn dadurch die Nachfrage und somit die Inflation anzieht – zusätzlich zu den externen Faktoren.

    Und natürlich kann man Steuergelder, die man gar nicht eingenommen hat, nicht verteilen. Daher haben Fidesz und Orban dann eben reichlich neue Staatsschulden aufgenommen.

  2. Her Hatzig, ich widerspreche ihnen ungern, aber die Inflation erhöht ja automatisch auch die Steuereinnahmen. Nicht unerheblich !
    Die Erhöhung der Zinsen, wird den Schuldenberg weiter anwachsen lassen.
    Ausserdem vergessen Sie ein weiteres ganz grosses Problem. Die Abwanderung. Die hat wieder zugenommen, und hilft nicht gerade die Demografie Probleme zu besitigen. Man sollte auch das marode Gesundheitssystem nicht ausser acht lassen.

    1. Es stimmt natürlich, dass Inflation bei der Entschuldung des Staates helfen kann. Jedoch sind es eben nicht nur die Zinsen der Notenbank, die Kredite verteuern.
      Es wird für den ungarischen Staat immer kostspieliger, neue Schulden aufzunehmen sowie auslaufende Kreditlinien zu refinanzieren.
      Zudem erhöhen sich natürlich durch die Inflation nicht nur die Einnahmen, sondern eben auch die Ausgaben, die meist höher liegen als eben die Einnahmen.
      Wenn der Preis einer Ware um 2€ steigt und die Staatsquote bei 50% liegt, dann geht in die staatlichen Hände zwar 1€, aber der Staat wird dann z.B. seine Lehrer besser entlohnen müssen, damit sie diese 2€ überhaupt aufbringen können und nicht zur Kündigung gezwungen sind.

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