Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó gab vor dem Joint Venture-Verband in Pécs die neue Marschroute aus. Foto: MTI/ Dániel Kiss

Investitionsförderung

Fokus auf Pécs & Co.

Die Regierung lenkt den strategischen Fokus in der Investitionsförderung fortan auf Südungarn.

Das erklärte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó am Montag auf einer Veranstaltung des Joint Venture-Verbandes (JVSZ) in Pécs. Er räumte ein, die ungarische Wirtschaft sei weiter Budapest-lastig. Dennoch sei es in den jüngeren Jahren gelungen, die Ungleichgewichte zwischen den Landesteilen zu verringern. „Wir wollten erreichen, dass die Investitionen eher in den ländlichen Raum und dabei insbesondere in den kapitalärmeren Landesosten gehen.“ Das Dreieck Miskolc-Nyíregyháza-Debrecen hat zuletzt Investitionen absorbiert, die nicht nur in Ungarn, sondern in ganz Europa Stellenwert besitzen.

„Das erlaubt es uns, den strategischen Fokus nunmehr auf den Landessüden zu richten“, führte der Minister aus. Konkret gab er die „Linie Pécs-Szeged-Békéscsaba“ vor. Im Komitat Baranya wird ein Gewerbegebiet von 600 ha Größe vorbereitet und der Flughafen Pécs-Pogány modernisiert, bis Ende 2024 wird auch die Schnellstraße nach Osijek (Eszék) fertiggestellt sein. Außerdem soll Mohács eine neue Donaubrücke erhalten.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel