Fotos: András Adorján/ Széchenyi-Universität

Széchenyi-Universität

Energie und Mobilität

Die in Győr ansässige Széchenyi-Universität hat dieser Tage im Rahmen einer Investition in Zalaegerszeg das Ausbildungszentrum „Saubere Energie und Mobilität“ des Labors für Nachhaltige Energie übergeben.

Die Sicherheit der Energieversorgung, der Aufbau nachhaltiger Energiesysteme sowie die Elektromobilität zählen zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. In diesem Bewusstsein richtet die Széchenyi-Uni im Innovationspark Zalaegerszeg ein landesweit einzigartiges Labor für Nachhaltige Energie ein, als Wissenszentrum, das Ausbildung, Innovation und gesellschaftliche Bewusstseinsbildung miteinander verbindet.

Den ersten Schritt stellte die Eröffnung des Ausbildungszentrums „Saubere Energie und Mobilität“ dar. Die Einrichtung kann nicht nur als Zentrum der Hochschulausbildung, sondern auch für die berufliche Ausbildung sowie für industrielle Weiterbildungsmaßnahmen dienen. Darüber hinaus eignet sie sich zur Durchführung der in naher Zukunft verpflichtend einzuführenden FAM-Schulungen (Arbeiten unter Spannung) im Zusammenhang mit Elektro- und Hybridfahrzeugen. Erstmals im ungarischen Hochschulwesen wird hier eine integrierte Ausbildungs- und Demonstrationsumgebung im Bereich der Elektromobilität und moderner Energiesysteme bereitgestellt.

Rektor Prof. Dr. Ferenc Friedler (l.) wies darauf hin, dass Energie heute nicht mehr nur eine technologische, sondern auch eine Frage der nationalen Souveränität sei. „Unsere Institution möchte zu einem maßgeblichen Akteur im Bereich der nachhaltigen Energiewirtschaft werden. Dies erreichen wir durch die einheitliche Behandlung unserer Ausbildungs-, Forschungs- und industriellen Anwendungen, wodurch wir mit modernsten Technologien gleichzeitig unseren Studenten, Forschern und Partnern dienen.“

Dr. Zoltán Weltsch (r.), Leiter des Innovationsparks Zalaegerszeg, erläuterte, dass die Innovationsaktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Materialwissenschaft und Technologie stattfinden. Innerhalb dieser Bereiche setze man Schwerpunkte auf Elektromobilität, Fahrzeugenergetik, Energiespeichersysteme, die Integration erneuerbarer Energiequellen, Energieeffizienz, -management, -sicherheit sowie Wasserstofftechnologie.

Dr. Madhavi Srinivasan, Gastprofessorin der Széchenyi-Universität und Direktorin des Energy Research Institute der Nanyang Technological University in Singapur, sprach über gemeinsame Forschungs- und Ausbildungsinitiativen. Ziel sei es, dass modernstes Wissen unmittelbar in die universitäre Ausbildung und in industrielle Kooperationen einfließt. Das neue Labor spiele bei diesen Bestrebungen eine Schlüsselrolle.

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