Industrieproduktion
Elektronik geht voran
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Nachdem das Zentralamt für Statistik (KSH) für den dritten Monat nur eine stagnierende Industrieproduktion vermelden konnte, hat es nun die Gründe für die enttäuschende Vorab-Information präsentiert. Demnach fiel der Inlandsabsatz des verarbeitenden Gewerbes im März gegenüber dem Vorjahr um 3,8% zurück. Da nützte es nicht viel, dass die Produktion um 0,2% zunahm. Immerhin gab dies die Basis für eine Steigerung der Industrieexporte um 3,3%, darunter im Fahrzeugbau um 3,5% und in der Elektronikbranche sogar um 14%. Weiterhin im kläglichen Zustand befindet sich der Ausstoß der Batteriezellfertigung, der den Basiswert vom Vorjahr um mehr als 40% verfehlte.
Regional ist das Land derzeit zweigeteilt; der von der Nördlichen Tiefebene (+11,5%) angeführten Gewinnerseite steht auf der Verliererseite die Agglomeration der Hauptstadt mit dem größten Absturz (-14,5%) gegenüber. Der Auftragseingang ging im März um 1%, im Inland sogar um 8% zurück. Damit fehlte der Industrie Ende März bereits ein gutes Zehntel des vor einem Jahr verbuchten Auftragsvolumens.
Im I. Quartal ist die Industrieproduktion um insgesamt 4,4% gesunken, während das mit knapp zwei Dritteln dominante Exportvolumen stagnierte. In der Batteriezellfertigung ging ein Viertel des Volumens verloren, beim Flaggschiff Automobilindustrie waren es knapp 4%. In der Sparte Computer, Elektronik und optische Geräte bewegt sich das Plus mittlerweile nahe an 10%.
