Werbung einer Drogeriekette für Waschmittel, wo die Preise extrem gepurzelt sein sollen. Foto: Rossmann Magyarország

Handelsspannen

Eingriffe zeigen Wirkung

Durch die Reduzierung der Handelsmargen sind Drogerieprodukte im Vergleich zu den Preisen am Jahresanfang um durchschnittlich 26,5% und Grundnahrungsmittel um 19,5% billiger geworden.

Dies erklärte Róbert Zsigó, Staatssekretär im Kulturministerium. Der Grund für die zuvor explodierenden Preise sei gewesen, dass die multinationalen Ketten mit überhöhten Gewinnmargen „Übergewinne“ erzielt hätten. So seien bei Spülmitteln, Waschpulver oder Duschgel Margen von mehr als 30% üblich gewesen. Für Familien sei die Ersparnis bei einem Großeinkauf nun deutlich spürbar.

Zur Veranschaulichung nannte der Staatssekretär mehrere Produktbeispiele: Ohne die Margensenkung würde ein bestimmter Käse heute 1.020 Forint (gut 2,50 Euro) mehr pro Kilogramm kosten. Milch wäre um 170 Forint teurer, Mehl um 185 Forint, Reinigungsmittel um 345 Forint, Duschgel um 120 Forint, Shampoo um 700 Forint und Waschmittel um 705 Forint. Wenn Produkte wie Käse, Milch, Mehl, Shampoo oder Windeln billiger seien, komme dies den Familien zugute. Man werde deshalb Familien und Senioren auch weiterhin vor ungerechtfertigten Preiserhöhungen schützen, stellte Zsigó klar.

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