Börse
Ein Rekord jagt den nächsten
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Die Anleger lassen sich von den Unsicherheiten in der Weltpolitik höchstens kurzzeitig anstecken, um dann weiter fleißig Aktien anzuhäufen. Der Leitindex der BÉT erstarkte Mitte Januar binnen fünf Handelstagen um weitere 5% auf den neuen historischen Höchststand auf 122.311,20 Punkten. Das Kontraktvolumen nahm im Wochenvergleich nochmals leicht auf 108,2 Mrd. Forint zu. Angeführt wurde der schier unaufhaltsame Aufstieg ausnahmsweise nicht von der OTP, sondern vom Mineralölkonzern MOL: Nachdem Außenminister Péter Szijjártó erklärte, in Belgrad stehe unmittelbar die Übernahme der dortigen NIS mit Zustimmung der USA bevor, legte die MOL-Aktie um rund 10,5% auf 3.532 Forint zu. Der Platzhirsch OTP erstarkte nur halb so intensiv, auf 38.480 Forint – auch das markiert einen neuen Rekord, wobei Goldman Sachs für die nächsten zwölf Monate die Messlatte auf 42.000 Forint angehoben hat. Im Fahrwasser der beiden Großen zogen M-Telekom um 3% auf 1.920 Forint und Richter Gedeon um 2% auf 10.470 Forint nach oben.
