Einzelhandel
Drogerien an der Spitze
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Nach den Rohdaten des Zentralamtes für Statistik (KSH) nahm das Einzelhandelsvolumen im siebten Monat um 3,3%, nach Kalendertagen bereinigt aber nur um 2,5% zu. Letztere Zahl bedeutet, dass die Dynamik nach einem Zwischenhoch von 4% im März leider zurückfällt. An den Tankstellen halten sich die Ungarn seit April sehr zurück (im Juli wurde zum zweiten Mal das Vorjahresvolumen verfehlt), im Lebensmittelhandel hat sich die Dynamik seit dem Frühjahr auf 2% halbiert. Das Nonfoodsegment sendet seit nunmehr vier Monaten mit Zuwächsen um 3-4% noch die stärksten Impulse. Dieser Aufschwung wird aktuell durch den Onlinehandel, Drogerien und Apotheken getragen, mit Büchern und Computern ließ sich in diesem Sommer aber kein Blumentopf gewinnen.
Über die sieben Monate gerechnet hat das Einzelhandelsvolumen (+2,6%) vor allem dank intensivierter Lebensmitteleinkäufe (+3,5%) zugenommen. Nonfoodsegment (+1,8%) und Kraftstoffhandel (+1,7%) zogen den ohnehin recht mageren Zuwachs noch leicht nach unten.
