Wohnungspreise

Drei Millionen im sechsten Bezirk

Die Immobilienentwickler haben 2025 in Budapest mehr als 10.000 Neubauwohnungen veräußert – die größte Zahl in den letzten zehn Jahren.

Diese Schätzung gab Duna House am Freitag und verriet, dass die starke Nachfrage (durch Investoren sowie das staatliche Kreditprogramm „Otthon Start“) die Preise weiter hochschraubte. So soll der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Neubauwohnungen im IV. Quartal 1,8 Mio. Forint überschritten haben (+12% zum Vorjahr), im 6. Stadtbezirk der Hauptstadt wurden erstmals Preise von 3 Mio. Forint (rund 7.700 Euro) pro Quadratmeter aufgerufen. (In den Vorzeigebezirken 1, 2 und 12 waren es charakteristisch 2-2,5 Mio. Forint.) Bei mehreren Großprojekten wurden frühere Industrieflächen zur Bebauung genutzt, was der Staat mit einer auf 5% reduzierten Mehrwertsteuer (ÁFA) fördert.

Für 2026 rechnen die Experten mit einer stabilen, jedoch gemäßigteren Nachfrage. Stadtbezirke abseits der Pester Innenstadt dürften durch Projekte in den Jahren 2027/28 in den Fokus rücken. In diesem Sinne werden sich die Preise in den nächsten Monaten stabilisieren.

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