Otthon Start
Doppelter Effekt am Mietmarkt
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Wenn etwa ein Zehntel der Budapester Mieterhaushalte – rund 20.000 Personen – durch die Förderung Wohneigentum erwirbt, könnten die Mieten mittelfristig um bis zu 16-17% fallen, zeigen interne Kalkulationen des Immobilienmaklers. Bei einer durchschnittlichen Miete von derzeit 250.000 Forint (ca. 630 Euro) in der Hauptstadt würde dies für Mieter Einsparungen von 40.-43.000 Forint bedeuten.
Das Otthon Start-Programm könnte auch das Angebot erweitern, da voraussichtlich mehr Investoren mit Vermietungsabsicht auf den Markt drängen werden. Solche Käufer sollten jedoch selbst bei geförderten Krediten die Anforderungen des Zielmarktes genau kennen. Denn ungeeignete Mietobjekte können zu längeren Leerständen und niedrigeren Renditen führen.
Laut Duna House investieren Käufer mit Anlageabsicht derzeit durchschnittlich 88,4 Mio. Forint (ca. 225.000 Euro) in Budapest bzw. 36,4 Mio. Forint (gut 90.000 Euro) in ländlichen Gebieten für eine Wohnimmobilie. Mittelfristig könnte das Otthon Start-Programm eine Neubewertung des Mietmarktes auslösen, an die sich auch die Investoren anpassen müssen.
