Außenhandel
Die erste Milliarde
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Zwar lag das Ausfuhrvolumen noch immer 2,3% unter dem Vorjahreswert, wie das Zentralamt für Statistik (KSH) am Montag mitteilte. Doch der starke Forint verbesserte die Tauschverhältnisse um rund 6%, weil die Importe wesentlich günstiger eingekauft werden konnten. In der Europarität nahmen die Exporte um 2,5% auf 12,7 Mrd. Euro zu, die Importe noch deutlicher um 6% auf 12 Mrd. Euro. Der Handelsüberschuss gab um ein Drittel auf 665 Mio. Euro nach. Die Ausfuhren von Maschinen und Fahrzeugen legten um 2,5% zu.
Nach dem enttäuschenden Januar hat sich im Ergebnis von zwei Monaten dennoch bereits wieder ein positiver Saldo von annähernd 1 Mrd. Euro angesammelt. (Dabei hat das KSH die Januar-Zahlen offenbar nachträglich „verschönert“ und den zuerst gemeldeten Nullsaldo auf +300 Mio. Euro angehoben.) Mit Stand Ende Februar ist das Ausfuhrvolumen seit Jahresbeginn insgesamt um 6% eingebrochen, im Devisenwert kalkuliert stagnieren die Ausfuhren mit 24,5 Mrd. Euro. Das Volumen auf der Einfuhrseite nahm parallel um 4,5% zu, die Importeure profitierten jedoch von einem Kursanstieg des Forint um 6,5% zum Euro bzw. sogar um 18% zum US-Dollar. In der einheimischen Währung ausgewiesen sind die Exporte um 6% auf 9.325 Mrd. Forint gesunken, die Importe aber auch um 2,5% auf 8.960 Mrd. Forint. Der Handelsüberschuss hat sich entsprechend auf 365 Mrd. Forint halbiert.
