Außenhandel
Das Sparen zahlt sich aus
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Das Zentralamt für Statistik (KSH) teilte am Montag die detaillierten Zahlen für den vierten Monat des Jahres im Außenhandel mit. Dabei zeigte sich, dass die Volumendynamik nicht nur auf der Importseite, sondern auch bei den Exporten unter dem Vorjahresniveau blieb. Dem Handelssaldo war das aber keineswegs abträglich, der um nahezu 900 Mio. Euro (!) günstiger als im April 2022 ausfiel. In der ersten Schätzung war der Effekt der sinkenden Energieimporte noch mit 835 Mio. Euro angesetzt worden. Nun wies das KSH ein um 7,5% sinkendes Importvolumen bei Energieträgern aus. Insbesondere beim Gasbezug konnte das Land im Vergleich zum Vorjahr deutlich sparen.
In den ersten vier Monaten legten die Ausfuhren dem Volumen nach um knapp 6% zu, die Einfuhren derweil um weniger als 2%. Der Forint notierte im Schnitt um 5% schwächer zum Euro, um gut 8% schwächer zum Dollar. Weil die Exporteure ihre Forint-Preise aber deutlicher anzuheben vermochten, verbesserten sich die Austauschverhältnisse um nahezu 3%. Nach nur vier Monaten summierte sich die Exportleistung auf 50,5 Mrd. Euro (+12%), im Vergleich zu Importen von 49,1 Mrd. Euro (+4,5%). Bei einem Handelsüberschuss von 1,4 Mrd. Euro hat sich der Saldo gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um mehr als 3,2 Mrd. Euro verbessert. In der Forint-Parität erreicht die Korrektur 1.200 Mrd. Forint; bei Gesamtausfuhren in Höhe von 19.550 Mrd. Forint (+18%) bis Ende April und Gesamteinfuhren von 19.040 Mrd. Forint (+10%) ergab sich ein positiver Saldo von 510 Mrd. Forint.
