Tourismus
Budapest schwebt in neuen Höhen
Die dynamischen Zuwächse im letzten Monat waren sicher auch dem langen Weihnachts-Wochenende zu verdanken. Wie das Zentralamt für Statistik (KSH) am Mittwoch meldete, stiegen die Gästezahlen im Dezember im Jahresvergleich um 12% (auf 1,4 Mio. Personen), die rund 3,2 Mio. Übernachtungen (+9%) buchten.
Ungarn zu Weihnachten in Hotels
Darunter gönnten sich gut 600.000 einheimische Urlauber 1,3 Mio. Übernachtungen in fremden Betten, mit einem überdurchschnittlichen Zuwachs in Hotels sowie regional betrachtet im Urlaubsgebiet Pécs-Villány, am Balaton und in Budapest. Gleich 820.000 Ausländer leisteten sich 2 Mio. Übernachtungen, allerdings mit einem wachsenden Anteil an Airbnb-Betten. Einen bemerkenswerten Zuwachs um ein Viertel erreichte der Auslandstourismus im Umland der Hauptstadt. Die Bruttoerlöse der Unterkunftsstätten legten am Jahresende um 14% auf 104 Mrd. Forint zu, ein Niveau, das eigentlich für Monate wie Juni und September typisch ist.
Ausländer wieder in der Mehrheit
Im Gesamtjahr 2025 registrierte das KSH rund 19,55 Mio. Gäste mit 46,8 Mio. Übernachtungen – das waren nochmals 7,5% bzw. 4,5% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2024. Erstmals seit der Corona-Pandemie dominierten wieder die ausländischen Gäste das Geschehen: Deren Besucherschar nahm gegenüber 2024 um mehr als eine Million Personen auf knapp 9,9 Mio. Urlauber (+12%) zu, die 24,3 Mio. Übernachtungen (+7,5%) buchten. Im Inlandstourismus fiel der Zuwachs deutlich verhaltener aus (um 3% auf gut 9,65 Mio. Urlauber bzw. um 1% auf 22,5 Mio. Nächte). Aber auch hier hielt die Statistik eine interessante Entwicklung parat: Wenn die Ungarn eine Reise im Inland unternehmen, übernachten sie lieber an gewerblichen Unterkunftsstätten, also vorwiegend in den 930 Hotels und 880 Pensionen, die z. B. am Jahresende geöffnet waren. Diese sind aber teurer als die berühmt-berüchtigten ungarischen „Zimmer Feri“-Angebote, von denen es landesweit heute weit mehr als 20.000 gibt.

Besser als die regionale Konkurrenz
Worauf wiederum das Wirtschaftsministerium hinwies: Ungarn konnte den Zustrom ausländischer Touristen doppelt so intensiv wie Österreich steigern, ganz zu schweigen von Konkurrenten wie Tschechien oder Kroatien. Die Hauptstadt zählte 8,1 Mio. Touristen, der Balaton 3,4 Mio. Gäste.
Der Tourismus bietet hierzulande nahezu 400.000 Familien eine Existenz und steuert mehr als 14% zum BIP bei. Die Branche erhält nun günstige Kreditkonstruktionen zum Festzins von 2,5%, kleinen Anbietern werden bis zu 1 Mio. Forint (ein Drittel von Investitionsprojekten) als Zuschuss gewährt. Darüber hinaus läuft ein Aktionsplan mit 5+1 Elementen an, der für Restaurantbetreiber mittels Steuersenkungen, Lohnzuschüssen und günstigeren Krediten insgesamt 100 Mrd. Forint bereitstellt.


Budapest ist der neue Goldstandard. Während deutsche Städte wie Köln, Berlin, Frankfurt, München (die städtebaulich noch nie hochwertig waren) im linken Siff versinken, ist Budapest für viele zum Sehnsuchtsort geworden. Jetzt droht auch noch der Zusammenbruch der deutschen Energieversorgung. Vom Exportweltmeister zum Importweltmeister, kurz vorm Döner- und Falafelkalifat. Wer wie ich das linke Pack seit 50 Jahren ertragen muss, kommt an einer realistischen Beschreibung kaum vorbei.
Quelle für den drohenden Zusammenbruch der deutschen Energieversorgung oder nur eine Stammtischparole?
Dei dei dei mal über den Anschlag in Berlin lesen, bald sind auch die Gasspeicher am Ende. Der Zusammenbruch ist in jeder Fußgängerzone zu sehen, Beleg offene Augen und Verstand auf “on”.
Wirklich realistisch kommentiert und doch trotz allem Elend amüsant…
Wer will nicht in einer heilen Welt unterwegs sein, ohne Gepöbel, Drogen und Siff ,wo man in den Städten hin sieht. War erst in Rottenburg am Neckar, überall Müll und Schilder “keinen Müll ablegen”. Im Aldi kommt man sich vor wie in Arabien oder der Ukraine…