Berufsausbildung

Breit angelegte Förderung geplant

„In der Berufsausbildung wird 2024 zum Jahr der Entwicklungen.“ Das sagte der Staatssekretär des Innovationsministeriums vor dem Wochenende in Szolnok.

Wie Balázs Hankó ausführte, fließen nahezu 96 Mrd. Forint (250 Mio. Euro) für Entwicklungsmaßnahmen, von denen 18 Berufsbildungszentren mit 31 Einrichtungen profitieren. Darüber hinaus werden 53 Mrd. Forint (140 Mio. Euro) für Bauinvestitionen zur Verfügung gestellt. Der Staatssekretär betonte auf der Eröffnungsveranstaltung des Projektjahres, Ungarns Erfolge im europäischen Vergleich (bei den Euro-Skills 2023 holten ungarische Azubis den Titel auf den Gebieten Informatik und Systemmanagement) beruhen darauf, die praxisorientierte und duale Ausbildung in den Mittelpunkt gerückt zu haben. „Wir benötigen Kompetenzen und praktische Fähigkeiten, welche die Wirtschaft voranbringen.”

Beruf und Abitur

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sei die Tatsache, dass das modernisierte berufliche Ausbildungssystem zugleich Fachabschluss, Abitur und sicheres Auskommen garantiert. Im Frühling 2023 verabschiedete das Parlament jene Modifizierung, wonach technische Universitäten eine Partnerschaft mit technikorientierten Fachschulen eingehen, so dass Azubis, die nach der Berufsausbildung ein Studium anstreben, rechtlich schon im letzten Berufsschuljahr zur Hochschule gehören.

Digitalisierung ist der Schlüssel

Die Weiterentwicklung der beruflichen Fachausbildung muss vorangetrieben werden, um nicht nur in Europa, sondern auch im Weltmaßstab erfolgreich abzuschneiden. Ein Schlüssel zum Erfolg sei die Digitalisierung, weshalb bis Ende 2023 bereits mehr als 700 digitale Lehrmaterialien für berufsbildende Einrichtungen erstellt wurden.

Im Rahmen des Projektjahrs sind neben sieben Neubauten insgesamt 27 Erweiterungs- und Renovierungsmaßnahmen geplant. Schulische Nutzflächen werden auf insgesamt 110.000 m2 erneuert.

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