Der KI-Regierungsbeauftragte László Palkovics mit Prof. László Monostori (M.) und Prof. József Váncza (l.) vom HUN-REN SZTAKI im Beisein der Roboter. Foto: MTI/ Tamás Purger

Robotik

Bestens gerüstet für Offensive

Eine Forschungsgruppe für humanoide Robotik wird ihre Arbeit am HUN-REN Institut für Informatik und Automatisierungsforschung (SZTAKI) aufnehmen.

Die Experten greifen dabei auf Kompetenzen im Bereich der Automobilindustrie und der Fertigung sowie auf Erfahrungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und autonome Systeme zurück, gab der KI-Regierungsbeauftragte László Palkovics am Montag in Budapest bekannt.

Gleichauf mit Österreich

Ungarn ist bestens gerüstet, um vom globalen Boom in der Robotik zu profitieren. Die Regierung hat beschlossen, ein wirtschaftliches Umfeld zu schaffen, in dem humanoide und vierbeinige Roboter, die im menschlichen Umfeld leben, entwickelt und hergestellt werden können. Zudem soll ein Testumfeld für diese Roboter geschaffen werden. Ungarn investiert, gemessen am BIP, in die Automobilforschung und -entwicklung auf dem gleichen Niveau wie Tschechien und Österreich. Die ungarische Automobilindustrie zählt auch international zu den führenden Sparten, und die in der Automobilforschung und -entwicklung gewonnenen Erfahrungen lassen sich gewinnbringend im Bereich der Robotik einsetzen.

Ein logischer Schritt

Im Forschungslabor für Ingenieurwesen und Business Intelligence konzentrieren sich die Experten auf kollaborative Roboter. „Die Gründung der neuen Forschungsgruppe ist ein logischer Schritt, der die bestehende Wissensbasis und die Werkzeuge, wie den humanoiden Roboter Unitree oder die Roboterhunde von Boston Dynamics, vor neue Herausforderungen stellt“, fügte László Monostori, Direktor des HUN-REN SZTAKI, hinzu. Das Institut koordiniert das Nationale Labor für Autonome Systeme (ARNL) und das Nationale Labor für Künstliche Intelligenz (MILAB), in denen seit Jahren Spitzenforschung in den Bereichen Robotik, Sensorik und autonome Steuerung betrieben wird.

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