Arbeitsmarkt
Beschäftigung auf Rekordhöhe
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Den aktuellen Arbeitsmarktdaten nach kehren aufgrund der abflauenden Effekte der Corona-Pandemie immer mehr Personen auf den Arbeitsmarkt zurück.
Im Juni waren 4,692 Mio. der 15-74-Jährigen beschäftigt. Das sind 98.000 Personen mehr als im Juni 2020 und 85.000 Personen mehr als im Vormonat, geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten des Zentralamts für Statistik (KSH) hervor. Eine Rolle beim schnellen Anstieg spielt wohl der erhöhte Arbeitskräftebedarf nach den Lockerungen der Beschränkungen im Dienstleistungs- und Gastronomiesektor. Am primären Arbeitsmarkt (ohne ABM-Kräfte und Personen im Auslandseinsatz) waren im II. Quartal 4,45 Mio. Personen beschäftigt – ein neuer Rekord. Die Beschäftigungsquote der 15-64-Jährigen lag im Juni bei 74,1% – ein Anstieg um 1,5 Prozentpunkte gegenüber Mai und um 2,5 Prozentpunkte gegenüber Juni 2020.
Im Juni sank die Erwerbslosenquote auf 4%, innerhalb eines Jahres um einen ganzen Prozentpunkt. Die Jugendarbeitslosigkeit (der 15-24-Jährigen) ging wieder auf 13,3% zurück. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitssuche belief sich auf 8,3 Monate. Die Nördliche Tiefebene weist mit 7,4% die höchste Erwerbslosenrate aus. In West- und Zentral-Transdanubien war diese mit jeweils 2,4% am niedrigsten.
Im II. Halbjahr werden der Arbeitskräftemangel und die starke Lohndynamik aus der Zeit vor der Krise am Arbeitsmarkt zurückkehren. Dies wirkt sich wiederum positiv auf Konsum und BIP-Wachstum aus, gleichwohl verstärken sich damit die Inflationsrisiken, lautet der Konsens der Analysten.
