Bahnwagen
Bereit zur Abfahrt nach Ägypten
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Der größte Auftrag in der Geschichte des ungarischen Schienenfahrzeugbaus kam unmittelbar nach der Übernahme des früheren Reparaturbetriebs der Staatsbahnen MÁV in Dunakeszi durch ein russisches Unternehmen zustande. Eigentlich wollte Stadler mehrere Dutzend KISS-Triebzüge in dem Budapester Vorort fertigen lassen, mit dem Verkauf an den russischen Konkurrenten TMH nahmen die Schweizer jedoch verständlicherweise Abstand davon.

Für den ungarischen Staat schien der Handel lukrativ, denn die Russen wollen insgesamt 1.300 Eisenbahnwagen an Ägypten ausliefern. Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó sprach Ende Februar in Alexandria von einem der größten Exportaufträge in der ungarischen Industriegeschichte.
