Die MTI-Grafik zeigt die Entwicklung der Industrieproduktion in Ungarn seit 2001, Vorjahr =100

Industrieproduktion

Beitrag zum Wachstum

Im März legte die Industrieproduktion im Jahresvergleich um 3,6%, um Kalendertage bereinigt gar um 4,2% zu.

Dies geht aus der ersten Schätzung des Zentralamts für Statistik (KSH) vom Freitag hervor. Im 1. Quartal lag der Anstieg bei 5,5% gegenüber den ersten drei Monaten 2021. Gegenüber dem Februar schrumpfte die Industrieproduktion bereinigt leicht um 0,1%. Auf zwei starke Monate folgte ein leichter Rückgang.

Zwar ist es noch zu früh, die Auswirkungen des Ukrainekrieges für den Rückgang verantwortlich zu machen. Dennoch sind die Aussichten für den Sektor bei weitem nicht mehr so ermutigend wie noch vor ein paar Monaten. Das Schrumpfen der russischen und ukrainischen Wirtschaft führt zu Marktverlusten. Ein weitaus größeres Problem ist, dass der Krieg zu Versorgungsproblemen führt, die durch neue restriktive Maßnahmen Chinas infolge des Ausbruchs des Coronavirus noch verstärkt werden.

Das KSH verweist darauf, dass die meisten Teilsektoren des verarbeitenden Gewerbes zum Wachstum beigetragen haben, dass aber der größte Teilsektor, der Fahrzeugbau, vor allem aufgrund des Halbleitermangels und anderer Probleme bei den Lieferketten deutlich zurückging. Den Analysten zufolge habe das 1. Quartal deutlich zum BIP-Anstieg beigetragen.

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