Private Ersparnisse
Bargeld und Anleihen dominieren
Das zeigt eine repräsentative Erhebung der MBH Bank. Gut sieben von zehn Erwachsenen verfügen hierzulande über Ersparnisse, deren Wert pro Monat um durchschnittlich 91.000 Forint steigt. (Im vergangenen Jahr lag dieser Wert zum Vergleich noch bei 80.000 Forint.) Jeweils ein Drittel der Befragten gab wachsende bzw. gleichbleibende Sparanlagen an, immerhin 28% gingen zuletzt an ihre Substanz.
Die relative Mehrheit bilden mit 45% jene Bürger, die weniger als 2 Mio. Forint zur Seite legen konnten. In dieser Gruppe dominieren Bargeld und Girokonto – nicht zuletzt wegen der schlechten Erfahrungen mit der Inflation. Die zweitgrößte Gruppe bilden Personen mit Rücklagen von 2-10 Mio. Forint, die sich aber weiterhin überwiegend eher als Sparer denn als Anleger betrachten. Zu den „oberen Zehntausend“ gehören jene, die mehr als 10 Mio. Forint auf der hohen Kante haben und monatlich im Schnitt 365.000 Forint dazutun. Innerhalb dieser Gruppe setzen sechs von zehn Befragten auf Staatsanleihen, 35% auf Investmentfonds, 28% auf Immobilien und 27% auf Aktien.
Die MBH Bank führte die Erhebung mit dem erklärten Ziel durch, die Attitüde der Menschen mit größeren Sparguthaben auf Investments zu lenken.
