Im kommenden Jahr gibt es ein Sonderangebot für von den Bauarbeiten betroffene Anrainer. Fotos: MTI/ Zoltán Kocsis

Schnellstraßen

Ausbau der M1 ist nur der Anfang

Das Netz von Schnellstraßen und Autobahnen hat seit 2010 um ungefähr die Hälfte auf 1.900 km zugenommen.

Erreichten beim Antritt der zweiten Orbán-Regierung erst drei Autobahnen die Landesgrenzen, sind es heute zehn, sagte Verkehrsstaatssekretär Bálint Nagy am Montag auf einer Pressekonferenz in Bicske. Der Fidesz habe sich die Stärkung der Mobilität auf die Fahnen geschrieben, weil Schnellstraßen den ländlichen Raum in den Wirtschaftskreislauf einbinden. Bis 2034 sollen die Autobahnen und Schnellstraßen um 280 km verlängert, in ähnlichem Umfang – wie derzeit an der M1 zu erleben auch längs der M7 und der M3 – um zusätzliche Fahrspuren erweitert  bzw. 530 km Schnellstraßen erneuert werden.

Um die Unannehmlichkeiten für Anwohner im Umfeld der Autobahn M1 zu mindern, wird es 2026 eine Regional-Vignette geben, die für die vier Anrainer-Komitate gilt und als Jahresvignette zum halben Preis (für 15.000 Forint) erworben werden kann. Dessen ungeachtet stellt die Konzessionsgesellschaft MKIF während der umfassenden Bauarbeiten durchweg 2×2 Spuren für den Verkehr zwischen Budapest und Wien zur Verfügung. Die Bauarbeiten zwischen der Ringautobahn M0 und Bicske sollen bis Ende des Sommers 2028 abgeschlossen sein, bis zur Concó-Raststätte vor Győr ein Jahr darauf.

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