Die MTI-Graphik zeigt die Entwicklung der Bauleistungen in diesem Jahrtausend (Vorjahr = 100).

Bauwesen

Auftragsvolumen stagniert

Im Juli lag der Ausstoß des Bauwesens – getragen vom Tiefbau – wieder um 3,0% über dem gleichen Vorjahresmonat.

Zum Juni wies das Zentralamt für Statistik (KSH) saisonal und nach Arbeitstagen bereinigt einen Anstieg um 5,8% aus.

Damit konnte der Sektor zum dritten Mal in diesem Jahr, nach dem Februar und dem Mai, seine Leistung gegenüber dem Vormonat erhöhen. Zu laufenden Preisen wurde erstmals in diesem Jahr die Marke von 600 Mrd. Forint geknackt, in den ersten sieben Monaten summierten sich die Leistungen auf 3.370 Mrd. Forint. Das entspricht dem nominalen Bauvolumen von 2018; im Jahre 2021 erzielte die Branche bereits ein Jahresvolumen von 5.330 Mrd. Forint.

Im Zeitraum Januar-Juli steigerte die Baubranche ihren Ausstoß um durchschnittlich 6,3%. Im Juli fiel der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 16,5%, darunter im Tiefbau um ein Achtel, im Hochbau sogar um ein Fünftel zurück. Das Auftragsvolumen am Ende des Monats zeigt nur noch Stagnation, und liegt tatsächlich nur noch im Tiefbau 12% über Vorjahresniveau, im Hochbau bereits nahezu 15% darunter.

Für dieses Jahr rechnet der Präsident des Fachverbandes ÉVOSZ, László Koji, mit einem Gesamtausstoß um 5.500 Mrd. Forint. Für ihn bleibt das Baugewerbe eine Wachstumslokomotive, die Baustellen-Inflation ist freilich längst über 20% hinausgeschossen.

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