Industriepreise
Aufgeheizt durch den Energiemarkt
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Im November lagen die Erzeugerpreise bereits durchschnittlich 21,6% über Vorjahresniveau, meldete das Zentralamt für Statistik (KSH) am Donnerstag. Die Teuerung bei Roh- und Kraftstoffen schlug sich in erster Linie bei den Inlandspreisen nieder, die mittlerweile fast ein Drittel über dem Basiswert rangieren und allein gegenüber dem Oktober wieder um 4% zulegten. Ohne die Preisexplosion im Energiesektor (+44% im Jahresvergleich) zeigen sich im Grunde recht moderate Preissteigerungen, die bei den Herstellern von Investitionsgütern ebenso wie im Segment der Konsumgüter „nur“ 8% erreichen. Die Exporteure des verarbeitenden Gewerbes konnten ihre Preise derweil um 11% anheben.
Im Zeitraum Januar-November stiegen die Erzeugerpreise der Industrie um durchschnittlich 12,8%, darunter im Exportgeschäft um 11,2% und im Inlandsabsatz um 15,7%.
