IMD-Rangliste

Auf Platz 39 vorgerückt

Ungarn ist auf der neuesten Rangliste für internationale Wettbewerbsfähigkeit drei Plätze nach vorne gerückt.

Dieses Ergebnis hob Finanzminister Mihály Varga am Montag in Reaktion auf die neue IMD-Rangliste aus der Schweiz hervor.

Varga erinnerte sogleich daran, dass der Nationale Rat für Wettbewerbsfähigkeit unter seiner Führung 2017 seine Arbeit aufnahm. Damals stand Ungarn bei IMF auf Platz 52, aktuell wurde daraus der 39. Platz. „Wir haben dank der Arbeit des Rates bedeutende Steuersenkungen und Reduzierungen des bürokratischen Aufwands vorgenommen. Außerdem gelang es, die Digitalisierung und Online-Amtswege zu stärken sowie die Rahmenbedingungen für Arbeitsverhältnisse und Investitionen zu erleichtern“, schrieb der Minister in den Sozialmedien. Diese Tätigkeit war nicht umsonst, denn innerhalb der V4 habe Ungarn die Slowakei und Polen zu überholen vermocht.

Varga gab bekannt, dass der Rat für Wettbewerbsfähigkeit seine Tätigkeit nunmehr einstelle. Das dürfte im Zusammenhang mit der neuen Regierungsstruktur stehen – das Finanzressort hat den Bereich der Wirtschaftsentwicklung an den neuen Wirtschaftsminister Márton Nagy abgetreten.

Übrigens erhielt Ungarn im Kreis der durch IMD befragten Unternehmen das meiste Lob für sein Steuersystem, die Dynamik der Wirtschaft, die qualifizierten Arbeitskräfte, eine zuverlässige Infrastruktur, den leichten Zugang zu Finanzierungen sowie für die politische Stabilität und Berechenbarkeit.

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