Elektromobilität
Auf dem Weg zur Modellstadt
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Da sich die ostungarische Stadt aktuell zum europäischen Hotspot für E-Mobilität entwickelt, konnte DialogUngarn mit seinen Geschäftsführern Maren Schoening, Dr. Marie-Theres Thiell und Dr. Arne Gobert das Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) mit seinem Geschäftsführer Dr. Jens Katzek als Kooperationspartner sowie über 100 Kongressteilnehmer in Debrecen begrüßen. Vertreter von ungarischen, deutschen und chinesischen Unternehmen sowie Politiker und Wissenschaftler diskutierten die von Debrecen ausgehenden Impulse beim Umstieg auf Elektromobilität und konkrete Kooperationsmöglichkeiten.
OB László Papp erläuterte, wie Debrecen ein neues europäisches Zentrum der Elektromobilität und eine Modellstadt des industriellen Wandels geworden sei, und betonte die Schlüsselrolle von Debrecen beim Umstieg auf sauberen und elektrischen Verkehr. „Jeder, der nicht dabei ist, verpasst eine Chance. Debrecen musste daher Investoren finden, die die neuen Industriebranchen der Zukunft vertreten“, sagte der Kommunalpolitiker.
Der große Zuspruch zur DialogUngarn-Konferenz zeigte, dass ein hohes Maß an Gemeinsamkeit zwischen deutschen, ungarischen und chinesischen Unternehmen zur Erreichung der Klimaziele vorhanden ist. Jens Katzek betonte: „Es war schon beeindruckend, mit welcher Dynamik Elektromobilität in Debrecen nach vorne gebracht wird. In den Diskussionen wurde deutlich, dass beim Thema CO2-Reduktion nicht allein der Antrieb im Fokus steht, sondern auch, wie der CO2-Fußabdruck der einzelnen Teile aussieht.“
Papp sagte zum Abschluss: „Die deutsch-ungarische Wirtschaftskonferenz hat bewiesen: Es ist wichtig, dass Debrecen sehr gut deutsche Beziehungen unterhält, die ganz klar für die Entwicklung, das Wachstum und die wirtschaftliche Zukunft der Stadt entscheidend sind.“
Im Anschluss an die Konferenz ermöglichte BMW den Kongressteilnehmern die Besichtigung der beeindruckenden Baustelle für die NEUE KLASSE.
