Foto: MTI/ Tibor Rosta

Erdgas und Wasserstoff

Akvamarin geht an den Start

Am Wochenende wurde bei der staatlichen Gasspeichergesellschaft MFGT Zrt. der Grundstein für das ehrgeizige Akvamarin-Projekt gelegt.

Es handelt sich um ein Pilotprojekt für die Energiespeicherung unter Einsatz von Wasserstoff. Das Elektrolyse-System weist eine Gesamtleistung von nahezu 2,5 MW auf.

Realisiert wird die Anlage am unterirdischen Erdgasspeicher Kardoskút bei Orosháza im Südosten des Landes. MFGT-CEO Ákos Kriston unterstrich die Bedeutung von Energiespeichern, um Schwankungen im Energieverbundsystem auszugleichen. Dadurch müsste die Einspeisung erneuerbarer Energiequellen nicht mehr ausgesetzt werden, sobald diese über den anliegenden Bedarf hinausgeht. Stattdessen würde die im Moment überschüssige Energie in Wasserstoff umgewandelt, den die MFGT Zrt. in speziellen Anlagen mit Erdgas für den Eigenbedarf vermischen will. Alternativ wäre aber auch eine Weiterleitung des Gemisches an die Endverbraucher denkbar. Das Pilotprojekt verschlingt 2,9 Mrd. Forint, von denen das Ministerium für Innovationen und Technologien 1,9 Mrd. Forint zuschießt. Umgesetzt werden soll „Akvamarin“ in max. 24 Monaten.

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