Leier Hungária
Andor Komlós, Geschäftsführer der Leier Hungária Kft.: „Bis jetzt konnten wir voll durcharbeiten.“ (Foto: Leier Hungária)

Interview mit Andor Komlós, Geschäftsführer der Leier Hungária Kft.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Der Bausektor ist auch in Ungarn ein wichtiger Konjunkturmotor. Der größte Baustoffproduzent des Landes ist die Leier Hungária Kft. Wir unterhielten uns mit Geschäftsführer Andor Komlós über die Lage und Aussichten seiner Firma sowie generell der ungarischen Baubranche.

Wie wurde Ihr Unternehmen bisher von der Corona-Krise berührt?

Mitte März wusste noch keiner so recht, wie sich das Ganze entwickeln wird. Trotzdem hatte unser Eigentümer, Michael Leier, sofort klargestellt, dass wegen der Corona-Krise kein einziger Mitarbeiter entlassen wird. In unseren Werken haben wir zügig für alle notwendigen Vorkehrungen in Sachen Gesundheitsschutz gesorgt. Bis jetzt konnten wir voll durcharbeiten.

Mussten Sie nicht einmal auf Kurzarbeit umstellen?

Nein, absolut nicht. Anders als die Autoindustrie oder natürlich die Hotellerie sind ja die Baustellen in Ungarn weitgehend unberührt von der Krise. Die Leute arbeiten dort an der frischen Luft und können den erforderlichen Abstand einhalten. Daher wollen unsere Kunden selbstverständlich unverändert unsere Produkte bekommen. Wir selbst produzieren in unseren großen, luftigen Hallen. Unser Fertigung ist bereits so weit automatisiert, dass dort nicht sehr viele Menschen arbeiten.

Wie sieht der diesjährige April beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat aus?

Nahezu identisch. Wir spüren bisher noch keinerlei negative Tendenzen. Wir sehen lediglich, dass die Investoren in Ungarn vorsichtiger geworden sind. Es werden hierzulande auch weniger Baugenehmigungen ausgegeben als im vorigen Jahr. Bisher hat uns die Krise aber noch nicht negativ berührt.

„Um den Rohbau eines Familienhauses mit Fertigteilen zu errichten, braucht man praktisch nur drei Bauarbeiter und einen Kran.“ (Foto: Leier Hungária)

Positiv könnte sogar sein, dass sich die Krise günstig auf den immer wieder beklagten Arbeitskräftemangel in der Baubranche auswirkt…

Ja, die Arbeitskräftesituation hat sich dort deutlich entspannt. In Reaktion auf den immer akuteren Arbeitskräftemangel im Bauwesen haben wir uns in den letzten Jahren übrigens verstärkt auf die Produktion von Fertigbetonteilen für Treppen, Wände und Decken konzentriert. Auf diese Weise kann man auf Baustellen relativ schnell und mit wenig Arbeitskräften vorankommen. Um den Rohbau eines Familienhauses mit Fertigteilen zu errichten, braucht man praktisch nur drei Bauarbeiter und einen Kran. In drei von unseren neun Werken können wir inzwischen solche Fertigbetonteile herstellen.

Wie sieht es momentan konkret bei Ihnen mit der Versorgung mit Arbeitskräften aus?

Der Arbeitskräftemangel hat uns bereits vor vier bis fünf Jahren deutlich getroffen. Damals haben wir darauf mit dynamischen Lohnsteigerungen reagiert. Unter anderem auf diese Weise konnten wir erfolgreich gegensteuern.

Womit noch?

Der Schwerpunkt waren natürlich die Löhne und die lohnwerten Leistungen. Wir haben uns aber auch damit beschäftigt, das gesamte Arbeitsumfeld attraktiver zu gestalten. So haben wir unter anderem sehr viel in Sozialräume, aber auch hochwertige Arbeitskleidung investiert. Im Endeffekt all dieser Maßnahmen ist der Arbeitskräftemangel inzwischen kein Thema mehr für uns.

Wie hat sich durch die Krise bisher das Nachfrageverhalten verändert?

Noch nicht so sehr. Wir hoffen aber, dass durch die Krise die Bauqualität insbesondere von Wohngebäuden eine größere Rolle spielen wird, als das bisher der Fall war. Bisher achteten die Baufirmen wegen der guten Nachfrage gelegentlich nicht so sehr auf die Qualität. Schließlich konnten sie fast alles verkaufen. So haben sie sich vor allem darauf konzentriert, die Objekte möglichst schnell hochzuziehen, was gelegentlich auch auf Kosten der Qualität ging. Wenn sich jetzt daran etwas ändert, dann freuen wir uns natürlich. Von einer gesteigerten Nachfrage nach qualitativen Produkten werden wir überdurchschnittlich profitieren. Wir sind gut darauf vorbereitet. Wir bieten eine gute Qualität, können zuverlässig liefern und haben die entsprechenden Produktionskapazitäten.

„Unsere Fertigung ist bereits so weit automatisiert, dass dort nicht mehr viele Menschen arbeiten.“ (Foto: Leier Hungária)

Wie hat sich die Erhöhung der Mehrwertsteuer für Baustoffe ab Beginn des Jahres auf die Baubranche ausgewirkt?

Ein Effekt davon ist kaum zu spüren. Die Preise für neue Wohnungen entstehen schließlich vor allem am Markt und sind nicht nur ein Ergebnis der Kosten.

Dann lag der Staat mit seiner Annahme also genau richtig, dass mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer zwar die Steuer­einnahmen des Staates besser sprudeln werden, nicht aber die Baukonjunktur abgewürgt wird!

Durchaus.

Jetzt muss nur die Nachfrage weiter mitspielen. Sollte der Staat in dieser Situation etwas aktiver werden oder lieber alles den Kräften des Marktes überlassen?

Er sollte auf jeden Fall die Situation im Auge behalten, schließlich ist der Bausektor für etwa ein Zehntel des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. Außerdem hängen an dieser Branche sehr viele kleine Unternehmen wie Fliesenleger, Elek­triker oder Heizungsinstallateur. Es wäre also wichtig, wenn der Staat gegebenenfalls etwas aktiver wird.

Foto: Leier Hungária

Wie könnte er dem Bausektor unter die Arme greifen?

Indem er etwa beschließt, Sozialwohnungen zu bauen, die dann im Besitz der Kommunen sind. Der Staat könnte die Kommunen fördern, damit sie eigenen Wohnraum schaffen, um diesen dann zu vermieten.

Was halten Sie von dem Wohnraumförderprogramm für Familien namens Csok?

Dieses Programm funktioniert meiner Meinung nach sehr gut. Der Staat könnte junge Familien, die mehr Wohnraum benötigen, aber auch noch auf zusätzliche Weise unterstützen. So etwa mit einer Senkung des Mehrwertsteuersatzes bei Bauvorhaben von jungen Familien. Bisher gab es hier einen starken Mitnahmeeffekt, indem ausländische Investoren von der sehr günstigen Mehrwertsteuer bei uns profitiert haben. Nun könnte man das System dahingehend verändern, dass gezielt junge Familien in den Genuss eines vergünstigten Mehrwertsteuersatzes kommen. Bei Ungarn, die hier vor Ort arbeiten und eine Familie gründen wollen, wäre es hilfreich, wenn sie – vielleicht auch nachträglich – einen Teil der Mehrwertsteuer zurückbekommen.

Wie könnte der Staat der Baubranche noch helfen?

Etwa dadurch, dass er permanent für neue Infrastrukturprojekte sorgt, beispielsweise durch den weiteren Ausbau des Straßen- und Schienennetzes.

Die Leier-Gruppe gehört seit 2014 zu den „strategischen Investoren“ der ungarischen Regierung. Wie hat sich dieser Status seitdem auf Ihr Geschäft ausgewirkt?

Wir haben uns natürlich sehr gefreut, als sich der Staat diesbezüglich an uns wandte. Es ist ja auch ein Kompliment bezüglich der Relevanz unserer Firmen-Gruppe für die ungarische Volkswirtschaft. Seitdem wir „strategischer Investor“ sind, haben unsere Investitionsaktivitäten deutlich zugenommen. 2017 investierten wir bereits über sieben Milliarden Forint. Gerade jetzt, also mitten in der Corona-Krise haben wir an den Standorten Hajdúszoboszló, Jánosháza und Pécs Investitionen mit einem Volumen von insgesamt über sechs Milliarden Forint begonnen. Im Rahmen dieser Investitionen tauschen wir unter anderem ältere Anlagen gegen neue, hocheffiziente aus.

Diese Projekte hätte es ohne die strategische Partnerschaft nicht gegeben?

Durch die strategische Partnerschaft hat sich die Zusammenarbeit mit den Behörden wesentlich verbessert. Wenn es sein muss, dann können wir uns inzwischen täglich mit ihnen abstimmen. Die gesamte Bürokratie hat sich durch den Vertrag für uns wesentlich vereinfacht. Dadurch können neue Investitionen wesentlich schneller und reibungsloser umgesetzt werden. Das wirkt sich natürlich positiv auf unsere Investitionsbereitschaft aus.

Wie zufrieden sind Sie generell mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen? Sagen wir im Vergleich zu Österreich oder Polen?

Ungarn ist schon sehr wettbewerbsfähig. Man findet hier sogar noch leichter Fachkräfte, als etwa in Polen. Wir sind hier auch in engem Kontakt mit der Investitionsförderungsagentur HIPA, die in Ungarn wirklich einen sehr guten Job macht. Auch im Vergleich zu ähnlichen Organisationen in anderen Ländern.

Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie bezüglich der Rahmenbedingungen einen Wunsch frei hätten?

Bei Investitionen könnte noch etwas mehr Flexibilität bei den Bearbeitungsfristen von Anträgen nicht schaden. Hier sehe ich durchaus noch Luft nach oben. Die Bearbeitungsfristen von 30 Tagen sollten deutlich reduziert werden.

Noch nachhaltiger: Unter Verwendung des selbst entwickelten Baustoffs namens Durisol hergestellte Schallschutzwände. (Foto: Leier Hungária)

Produziert Leier in Ungarn nur oder entwickeln Sie hier auch?

Ja, bei uns gibt es auch etliche Entwicklungsaktivitäten. Wir entwickeln hier ständig neue Produkte, derzeit beispielsweise interaktive Fertigdecken. Das sind Deckenelemente, durch die ein Rohr verläuft, durch das im Winter warmes und im Sommer kaltes Wasser fließen kann. Alles wird in der Fabrik vorproduziert und muss vor Ort nur noch montiert werden. Wir sind die ersten, die auf dem ungarischen Markt eine solche innovative Lösung anbieten.

Wie wichtig sind für Leier Themen wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz?

Sie werden immer wichtiger und spielen bei fast allen unseren Entwicklungsprojekten eine Rolle. Ganz aktuell haben wir beispielsweise einen Baustoff namens Durisol entwickelt. Er besteht aus einer Mischung aus Beton und Holzteilen. Dieser neue Baustoff ist nicht nur leichter, sondern weist auch eine hervorragende Schallabsorptionsfähigkeit auf. Er ist daher ideal für Schallschutzwände an Verkehrswegen. Da er auch über gute Isolationseigenschaften verfügt, eignet er sich aber auch für Gebäude.

Woher kommen die Rohstoffe für Ihre Produkte?

Hauptsächlich aus Ungarn. Wir haben hier eigene Lehm- und Kiesgruben. Auch den Zement bekommen wir aus Ungarn.

Wie sieht Ihre Umsatzprognose für dieses Jahr aus?

In diesem Jahr gehen an mehreren Standorten neue Anlagen in Betrieb, so unter anderem in Pécs und in Jánosháza. Dadurch erhöht sich unsere Produktionskapazität. Eine entsprechende Nachfrageentwicklung vorausgesetzt, könnte das sogar zu einer Erhöhung unseres Umsatzes führen. Einen Umsatz in der Höhe des Vorjahres, also von netto rund 44 Milliarden Forint halten wir aber auf jeden Fall für machbar. Bei der Bedienung der jeweiligen Nachfrage hilft uns sehr, dass wir sehr flexibel agieren können. Wenn wegen größerer Infrastrukturprojekte, für die wir den Zuschlag bekommen, beispielsweise die Nachfrage nach Flächenbefestigungssteinen stärker wächst, dann passen wir uns mit unserer Produktion daran an.

Bisher äußerten sich in unserer BZ-Serie zur Lage der Wirtschaft in Corona-Zeiten folgende Top-Manager:

Tamás Steványik, HR-Direktor der ELMŰ-ÉMÁSZ-Gruppe (27. März 2020)

Stephan Interthal, General Manager des Kempinski Hotel Corvinus Budapest (1. Mai 2020)

Lajos Hernádi, Geschäftsführer der OBO Bettermann Hungary Kft. (8. Mai 2020)

Peter Szenkurök, Direktor der Oberbank Ungarn (22. Mai 2020)

Daniel Kempchen, stellv. Generaldirektor der Signal Iduna Biztosító Zrt. (3. Juni 2020)

Welche strategischen Projekte planen Sie?

Unsere Standorte bleiben natürlich alle erhalten. Ungarn ist damit so gut wie abgedeckt, sodass erst einmal keine weitere Fabrik geplant ist. Stattdessen werden wir permanent weiter in die Technologie der bestehenden Anlagen investieren, um die Effizienz unserer Fabriken zu erhöhen. Damit können wir auch den steigenden Qualitätsansprüchen noch besser genügen und natürlich auch Umwelt- und Klimaschutzaspekte noch besser berücksichtigen. Mit unserer Qualität und unseren Innovationen wollen wir weiterhin Marktführer in Ungarn bei der Herstellung von Fertigteilen bleiben. In Rumänien haben wir in letzter Zeit zwei Ziegel- und drei Betonwerke errichtet. Dort möchten wir genauso wie in Ungarn flächendeckend Baustoffe liefern. Rumänien entwickelt sich in den letzten zwei bis drei Jahren sehr stark. Auch dort möchten wir bald die Nummer 1 sein. Dadurch, dass wir ein Familienunternehmen sind, sind die Entscheidungswege viel kürzer. Das wirkt sich natürlich auch auf unsere Investitionsaktivitäten und damit unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit positiv aus.

Wie kommt es, dass Ungarn innerhalb der Leier-Gruppe so stark ist?

Das Herz unseres Eigentümers schlägt schon seit Jahrzehnten besonders für Ungarn. Michael Leier war jahrelang sogar ungarischer Honorarkonsul für das Burgenland und ist Ehrenbürger von Győr. Ungarn war die erste Auslandsinvestition von ihm und entwickelt sich seitdem kontinuierlich. Inzwischen befindet sich an unserem Standort Győr auch unsere internationale Finanz- und IT-Zentrale. Sie befindet sich in einer unter Denkmalschutz stehenden Kaserne aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, die Herr Leier erworben und renoviert hat. In wenigen Monaten können wir mit unserer Zentrale ein weiteres frisch renoviertes Gebäude beziehen, das mit dem bisherigen über eine Glasbrücke verbunden sein wird. Die große ehemalige Kaserne ist nicht das erste denkmalgeschützte Objekt, das Herr Leier erworben und renoviert hat.

Wie präsent ist Herr Leier bei Ihrer Firmengruppe?

Herr Leier ist ein typischer Familienunternehmer. Trotz seiner inzwischen 73 Jahre kennt er sich bestens bei all seinen Firmen und deren Märkten aus und ist auch noch aktiv vor Ort tätig. Alles, was seine Firmen verdienen, wird übrigens nahezu vollständig reinvestiert. Auch aus diesem Grund können wir uns so dynamisch entwickeln. Dieses persönliche Engagement eines bestimmenden Eigentümers ist sicher der größte Unterschied zu unseren Konkurrenten, hauptsächlich global agierende Aktiengesellschaften, in denen die Mitarbeiter noch nicht einmal die Eigentümer kennen – und umgekehrt. Insgesamt blicken wir also zuversichtlich in die Zukunft.

Foto: Leier Hungária

Nummer Eins in Ungarn

Die LEIER HUNGÁRIA KFT. ist ein Tochterunternehmen des von Michael Leier gegründeten österreichischen Familienunternehmens. Seit 1985 ist die Firma in Ungarn aktiv. Inzwischen ist sie der größte Baustoffhersteller des Landes. Zum Produktportfolio der Firma gehört alles, was für den Bausektor aus Beton oder Baukeramik hergestellt werden kann, angefangen von Ziegeln und Pflastersteinen bis hin zu vorgefertigten Betonelementen. Die Produkte kommen sowohl in Einfamilienhäusern als auch bei Industriebauten oder Infrastrukturprojekten zum Einsatz. In den neun ungarischen Werken arbeiten über 1.000 Mitarbeiter. 2019 lag der Jahresumsatz bei netto 44 Milliarden Forint. Etwa 20 Prozent der in Ungarn produzierten Waren gehen in den Export. Außer in den genannten beiden Ländern ist die Leier-Gruppe auch in Polen, Kroatien, Rumänien sowie in der Slowakei und der Ukraine mit eigenen Werken aktiv. Ungarn ist für etwa die Hälfte des Umsatzes der Gruppe verantwortlich.

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