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Budapest Airport Zrt.

Zweite Phase der Passagiermole übergeben

Die Entwicklungen am Budapester Flughafen „Ferenc Liszt“ sind an einem neuen Meilenstein angelangt: Nach der im Januar übergebenen ersten Phase wurde nun fristgerecht die zweite Phase der neuen Passagiermole übergeben. Damit wurde der Bau der neuen Einstiegshalle abgeschlossen.

Das 5.500 m2 große Gebäude beherbergt Warte- und Ruheraum, Möglichkeiten zum Einkaufen von Speisen und Getränken, drei große, barrierefreie Sanitärblöcke sowie eine Raucherterrasse. Mit dem neuen Gebäudeteil werden die Kapazitäten des Terminals 2A um mehrere tausend Quadratmeter ausgeweitet.

Der Bau der 1. Mole – eine Investition in Höhe von ca. 11,5 Mrd. Forint – startete im Juli 2019 und wurde nun in der Rekordzeit von 339 Tagen abgeschlossen. Das Projekt wurde vom Flughafenbetreiber vollständig aus eigenen Mitteln finanziert, informierte Rolf Schnitzler, CEO der Budapest Airport Zrt. „Wir dachten im Januar, ein neues Jahr, ein neuer Abschnitt beginnt am Budapester Flughafen. Dies hat sich leider auch bewahrheitet, jedoch auf eine andere Weise, denn infolge der Corona-Pandemie sah sich der Flughafen Herausforderungen nie dagewesenen Ausmaßes gegenüber. Wir waren und sind dennoch der festen Überzeugung, dass die Anziehungskraft von Budapest und Ungarn als Flugziel auch weiterhin ungebrochen wachsen wird. Aufgrund dessen haben wir die Flughafenentwicklungen auch in der Corona-Krise fortgeführt. Mit der 1. Mole erwarten wir die Passagiere in ultramoderner Umgebung“, sagte Schnitzler weiter.

Das neue Gebäude auf insgesamt 11.500 m2 löst das frühere, 3.000 m2 große Objekt ab. Die 8 Einstiegstore der Mole öffnen sich direkt zum jeweiligen Flugzeugstandplatz, was den reibungslosen, bequemen Einstieg der Passagiere gewährleistet. Von 6 weiteren Toren aus erfolgt der Transport der Fluggäste mit Bussen zu den entfernter gelegenen Standplätzen. Die Mole ist mit dem Terminal 2A durch Rolltreppen und Fahrstühle bzw. einen 120 m langen, klimatisierten und beheizten Korridor verbunden.

Die Passagiermole wurde nach den Plänen des Ingenieurbüros Lean Tech Kft. von der Baufirma Market Zrt. errichtet. Die Gebäudekonstruktion stammt von der niederländischen Neptunus B.V., die Innenarchitektur wurde von der DVM Group geplant.

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