Foto: MTI/ Lajos Soós

Chervon Auto

Weitere Milliarden-Investition in Miskolc

Der chinesische Autohersteller Chervon Auto bringt eine Anschlussinvestition in Höhe von 17 Mrd. Forint nach Miskolc.

In deren Rahmen werden mit Hightech-Anlagen Metallgussteile für Elektrofahrzeuge hergestellt, kündigte Außen- und Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó  am Montag an. Der Staat fördert die Entwicklung, in deren Rahmen 122 neue Arbeitsplätze entstehen, mit 4 Mrd. Forint. Mit der neuerlichen Investition erfolgt eine Kapazitätserweiterung des Autoteilewerks, dass im Herbst 2020 als erste Investition des Chervon-Konzerns außerhalb Europas auf der grünen Wiese angekündigt worden war.

2021 war für die ungarisch-chinesische Zusammenarbeit das erfolgreichste Jahr aller Zeiten: Der Wert der ungarischen Exporte stieg um 20% auf 2,5 Mrd. USD, während sich das Handelsvolumen um 11% auf einen Rekordwert von 12 Mrd. USD erhöhte. In Ungarn beschäftigen mittlerweile fast 300 chinesische Unternehmen rund 20.000 Mitarbeiter.

Die Revolution der Automobilindustrie sei einer der wichtigsten Prozesse in der Weltwirtschaft. „Die Passatwinde wehen aus dem Osten und liefern Ausrüstungen an große westliche Hersteller, so dass es einen unglaublichen globalen Wettbewerb um chinesische Investitionen gibt. Jene Länder werden erfolgreich sein, die in der Lage sind, Investitionen in die neue Ära der Automobilindustrie anzuziehen. Ungarn gehört bereits zu den führenden Ländern der europäischen E-Automobilindustrie, eine Position, die in Zukunft noch weiter gestärkt werden wird“, betonte Szijjártó.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel