Bei der Grundsteinlegung Wirtschaftsminister Márton Nagy (r.) mit 4iG-CEO Gellért Jászai (l.) und Remred-Gründer István Sárhegyi (M.r.). Fotos: MTI/ Tamás Vasvári

Remred Zrt.

Ungarn erobert den Weltraum

Das Tochterunternehmen der 4iG-Gruppe hat in Martonvásár den Grundstein des ersten Fertigungszentrums für Weltraumtechnik in Ungarn gelegt. Ungefähr 2027/28 könnte der erste Satellit aus ungarischer Serienfertigung um die Erde kreisen.

Die Remred Zrt. richtet in dem Technologiekomplex auf 4.000 m2 ein Speziallabor ein, das den Reinraumstandards ISO 8 und ISO 5 gerecht wird. Die Investition auf der grünen Wiese wird mit den modernsten erreichbaren Technologien realisiert. Ziel ist ein komplexer Fertigungsprozess zur Herstellung von bis zu 400 kg schweren Satelliten. Eine autarke Solaranlage sichert die Energieversorgung des Zentrums. Die Fertigung soll 2026 anlaufen und 85 Arbeitsplätze sichern.

Da winkt eine glänzende Zukunft

„Unser Land ist dank seines wirtschaftlichen Ökosystems, seiner Infrastruktur und seines geistigen Kapitals gleichermaßen geeignet, ein maßgeblicher Akteur der Weltraumindustrie zu werden“, erklärte Wirtschaftsminister Márton Nagy bei der Grundsteinlegung am Montag. Diesem Wirtschaftszweig winkt eine glänzende Zukunft: Einzelnen Schätzungen zufolge könnte sich der Ausstoß bis 2035 auf 1.800 Mrd. USD verdreifachen. Remred und der börsennotierte Mutterkonzern 4iG investieren mehr als 10 Mrd. Forint in das auf Remtech getaufte Technologiezentrum.

4iG ein engagierter Partner

Als strategischer Partner der Regierung hat sich die 4iG-Gruppe zu High-Tech-Investitionen im Volumen von 150 Mrd. Forint (385 Mio. Euro) verpflichtet. Weltraumingenieure werden in MBA-Studiengängen an der TU Budapest und ab September auch an der Universität Miskolc sowie an der ELTE ausgebildet.

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