Magyar Suzuki Zrt.
Über zwei Milliarden Euro Umsatz
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Damit konnte die Magyar Suzuki Zrt., wie auf einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt wurde, ihre Produktionsmenge gegenüber 2021 um ein Fünftel, die Umsatzerlöse um noch deutlichere 22,5% auf 2,1 Mrd. Euro steigern. Wegen der anhaltenden Probleme mit der Logistik und den Lieferketten sowie infolge der drastisch verteuerten Energie und Rohstoffe halbierte sich der Gewinn des Unternehmens auf 22,7 Mio. Euro.
Rund 88% der Auslieferungen, unter denen der Suzuki Vitara das Erfolgsmodell darstellte, gingen in 123 Länder. Unter den 14.000 für den einheimischen Markt bestimmten Fahrzeugen dominierte derweil das Modell S-Cross. Seit nunmehr sieben Jahren hält Suzuki die Position des Marktführers in Ungarn, mit einem Marktanteil von zuletzt 12,5%. Rund 6.800 Pkw wurden im Rahmen von Flottenverkäufen ausgeliefert, womit die Marke Platz 4 belegte.
Für 2024 rechnet man bei Magyar Suzuki mit einem Rückgang der Neuzulassungen in Ungarn um 5-6%. Weil die globale Nachfrage aber kontinuierlich steigt, werden die Kapazitäten systematisch ausgebaut und mehr Personal eingestellt. Die Pläne für das laufende Jahr sehen die Fertigung von 168.000 Fahrzeugen vor. Derzeit sind mit 3.200 Beschäftigten bereits wieder 400 Mitarbeiter mehr bei Magyar Suzuki angestellt, als noch Anfang 2022. Bis September will das Unternehmen 180 Mitarbeiter zusätzlich einstellen. Rund 7-8% der Mitarbeiter kommen aus Drittstaaten, erste Erfahrungen sammelt man derzeit mit Arbeitskräften aus Indien und den Philippinnen.

