Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó mit CEO Gergely Gál (l.) bei der Ankündigung des neuen Großprojekts. Foto: MTI/ Tamás Purger

Ganz TVF Zrt.

Transformatoren für den EU-Markt

Mit einem Investitionsvolumen von 21 Mrd. Forint (52,5 Mio. Euro) schafft der ungarische Traditionsbetrieb 300 zusätzliche Arbeitsplätze in Tápiószéle.

Die Ganz TVF Zrt. baut eine komplett neue Werkhalle, um ihre Kapazitäten zur Herstellung von Transformatoren zu verdoppeln. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage vornehmlich aus Europa.

Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó bezifferte die staatlichen Zuschüsse für das großartige Industrieprojekt, mit dem die Ungarn auf die neue Lage am Energiemarkt der Europäischen Union reagieren, auf 6 Mrd. Forint. Die Ganz TVF lobte er als innovatives Unternehmen, das sich auf zahlreiche einheimische KMU-Zulieferer stützt und in der dualen Ausbildung starke Kooperationen mit der Universität Óbuda und dem Berufsbildungszentrum Cegléd ausgestaltet hat.

Damit agiere das Traditionsunternehmen, statt nur auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt zu reagieren. Die Arbeitslosigkeit im Komitat Pest hat sich binnen eines Jahrzehnts auf 3% mehr als halbiert, nicht zuletzt weil das in der Agglomeration der Hauptstadt erzeugte Industrievolumen von 2.500 auf 7.000 Mrd. Forint zunahm.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel