Foto: MTI/ János Vajda

Szerencsi Bonbon Kft.

Süße Zukunft ist gesichert

Für die letzte große Schlagzeile des ungarischen Traditionsbetriebs sorgte Nestlé.

Der Schweizer Mischkonzern überließ im Dezember 2018 offiziell die Nutzungsrechte des ungarischen Markenzeichens „Szerencsi“ an den einheimischen Süßwarenhersteller. Die Schokoladenfabrik wurde 1923 gegründet, um die Nachbarschaft der Zuckerfabrik auszunutzen.

Seit 1996 produziert die Szerencsi Bonbon Kft. als Rechtsnachfolger klassische Schokoladenerzeugnisse wie die Katzenzungen oder die Kirschpralinen. Der Gründer dieser Firma, István Takács, ist bis heute Geschäftsführer. Am Mittwoch konnte er im Beisein von Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó den Abschluss einer Investition im Volumen von 600 Mio. Forint vermelden. Dabei entstand eine neue Betriebshalle auf 2.300 m2 und wurden Tätigkeiten am Hauptsitz des Unternehmens in Szerencs konzentriert. Der Staat steuerte die standardisierte Krisenförderung von 800.000 Euro bei, weil die Szerencsi Bonbon Kft. zusagte, die 130 Arbeitsplätze bei der Firma zu bewahren.

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