ALDI-E.ON
Stromer in 15 Minuten aufgeladen
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Eine Filiale der Diskontkette in Székesfehérvár wurde mit zwei Ladevorrichtungen ausgestattet, die insgesamt vier Ladepunkte á 150 kW für das schnelle „Auftanken“ des Stromers bereithalten. Im Vergleich zu den herkömmlichen Ladekapazitäten von 50 kW wird hier eine sechsfache Auflade-Geschwindigkeit möglich; der Vorgang kann unter optimalen Umständen binnen 15 Minuten abgeschlossen werden.
Ein internationales Großprojekt
Die ungarische Industriestadt gab den Auftakt für ein internationales Großprojekt der E.ON-Gruppe, das in neun Ländern die Installation von mehr als 1.000 ultraschnellen Ladestationen vorsieht. Hierzulande werden mehr als ein Dutzend Parkplätze beim Handelspartner ALDI mit der modernen Technik beglückt.
„Neben unserem preiswerten Produktsortiment wollen wir unseren Kunden ständig neue, zusätzliche Dienstleistungen anbieten“, hob Bernhard Haider, Geschäftsführer der ALDI Magyarország Bt., hervor. Die vor vier Jahren mit E.ON Hungária eingeleitete Kooperation führte zu einem der dichtesten Landesnetze an Ladestationen für Elektroautos. Derzeit zählt dieses Netzwerk 146 Ladepunkte bei 95 Filialen in 17 Komitaten. Der ultraschnelle Ladevorgang passe zur Philosophie der dynamisch wachsenden Diskontkette, denn ein Einkauf bei ALDI lasse sich mühelos in 15 Minuten abwickeln.
Demnächst auch in Fót, Érd und…
OB András Cser-Palkovics verwies auf die Nachhaltigkeit als strategische Frage unserer Tage. „Auch in Székesfehérvár sind immer mehr Fahrzeuge mit grünem Kennzeichen unterwegs, systematisch tauschen wir die Nahverkehrsflotte in e-Busse aus.“
Der Vizepräsident der E.ON Hungária, Zsolt Jamniczky, betonte das Engagement seines Unternehmens im Prozess der Dekarbonisierung. Lösungen der Elektromobilität bildeten dabei eine Priorität. Die Ladestationen für Elektroautos würden schon heute überwiegend mit grünem Strom versorgt. In Székesfehérvár hat E.ON nunmehr 19 Ladestationen installiert. Ultraschnell-Ladestationen an ALDI-Filialen wird es demnächst auch in Fót, Érd und Törökbálint im Einzugsbereich der Hauptstadt sowie in zahlreichen Städten wie Szombathely und Győr, Veszprém und Siófok, Kecskemét und Debrecen geben.
