Deutsche Telekom
Steuerpolitik muss besser werden!
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Das Gespräch im Beisein von Wirtschaftsminister Márton Nagy und dem CEO der Magyar Telekom Nyrt., Tibor Rékasi, drehte sich um das Digitalisierungspotenzial Ungarns und die auf dem Weg in eine digitale Zukunft zu bewältigenden Herausforderungen bzw. die bislang erreichten gemeinsamen Ergebnisse. Ähnlich wie die Regierung betrachtet auch die Deutsche Telekom (DT) die Digitalisierung als einen Schlüsselfaktor für die Bewahrung der Wettbewerbsfähigkeit Ungarns und Europas. Dabei will man weiterhin als strategischer Partner aufeinander bauen.
Höttges sprach von enormen Anstrengungen seiner Gruppe, um die Vorzüge der digitalen Welt für Bevölkerung und Unternehmen erreichbar zu machen. So entfielen von gut 1.000 Mrd. Forint Gesamtinvestitionen der Magyar Telekom seit 2014 rund 800 Mrd. Forint (mehr als 2 Mrd. Euro) auf den Ausbau und die Modernisierung der Breitband- und mobilen Netze. Mittlerweile bietet M-Telekom für mehr als 3,4 Mio. private und gewerbliche Kunden Übertragungsgeschwindigkeiten im Gigabit-Bereich an. Die 5G-Dichte erreicht 60%.
Der DT-CEO betonte, dass es nun auf eine Steuerpolitik ankomme, die Investoren zu weiteren Engagements bewegt. Die Verbraucher entwickeln einen nahezu unstillbaren Datenhunger, was der Telekommunikationsbranche eine besonders intensive Investitionstätigkeit abverlange. Höttges erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die globalen Anbieter von Inhalten noch immer keinen Beitrag zur Entwicklung der Netze leisten, obgleich sie hauptsächlich für den Zuwachs des Datenverkehrs in Europa um jährlich 25-30% verantwortlich sind.
