Richter Gedeon Nyrt.
Starker Forint von Nachteil
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Dies teilte die Richter Gedeon Nyrt. auf der Website der Budapester Börse (BÉT) mit. Trotz des steigenden Betriebsergebnisses sank der Gewinn nach Steuern – wegen ungünstiger Wechselkurseffekte und einem höheren effektiven Steuersatz – um 7% auf 163,3 Mrd. Forint. In den ersten drei Quartalen beliefen sich die Wechselkursverluste auf 24,7 Mrd. Forint, bedingt durch den starken Forint und den schwachen Dollar. Davon entfielen allein 18,9 Mrd. Forint auf das dritte Quartal.
Markt für Generika unter Druck
Der Geschäftsbereich General Medicines (Generika) verzeichnete im III. Quartal einen deutlichen Rückgang. Ursachen waren Lieferprobleme und Engpässe bei einem Schlüsselprodukt, Lagerabbau bei Großhändlern in mehreren Märkten Mittelosteuropas sowie eine hohe Basis. In den ersten neun Monaten sank der Umsatz des Segments um 1% auf 184,4 Mrd. Forint. Der Umsatz des Geschäftsbereichs CNS (Neuropsychiatrie) stieg um 10% auf 191,5 Mrd. Forint, vor allem wegen der anhaltend starken Nachfrage nach Vraylar. Die Lizenzgebühren für Arzneimittel stiegen in den ersten neun Monaten um 10% auf 181 Mrd. Forint.
Gynäkologie zeigt starke Dynamik
Der Geschäftsbereich Gynäkologie verzeichnete im III. Quartal erneut ein zweistelliges Wachstum (12%) und erreichte im Zeitraum Januar bis September 244,3 Mrd. Forint (+11%). Die Einnahmen im Biotechnologiebereich stiegen um 6% auf 43,2 Mrd. Forint. Das bereinigte EBIT legte in den ersten neun Monaten um 7,5% auf 214,4 Mrd. Forint zu. Der freie Cashflow stieg bis Ende September auf 200 Mrd. Forint (+22%).
CEO Gábor Orbán erklärte, dass die innovativen Geschäftsbereiche Gynäkologie und Neuropsychiatrie weiterhin eine starke Dynamik zeigen, während die Leistung des Generika-Geschäftsbereichs durch mehrere ungünstige Faktoren beeinflusst wurde. Die Jahresprognose wurde angepasst, sodass die Einnahmen nun bei knapp 2,3 Mrd. Euro erwartet werden, während das bereinigte EBIT um 8-10% steigen könnte.
