BYD Szeged
Schon knapp eintausend Mitarbeiter
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Wie der frühere sozialistische Spitzenpolitiker, hinter dem heute eine Bürgerinitiative steht, bei einer Veranstaltung zum Jahresauftakt in Szeged sagte, habe der chinesische BYD-Konzern mittlerweile 960 Mitarbeiter angestellt, von denen 70% Ungarn sind. Mit dem Anlauf der Serienfertigung werde die Beschäftigtenzahl schrittweise weiter zunehmen. Botka betonte, dass die Kapazitäten des Werks im Zuge eines systematischen Hochlaufs erst in wenigen Jahren voll ausgelastet sein werden.
BYD hat bereits Kooperationen mit den Berufsschulen der Stadt und der Ingenieursfakultät der Universität (SZTE) geschlossen. Da ein Großteil der Azubis und der Studenten nicht aus Szeged stammt, wird das chinesische Unternehmen Arbeitnehmer aus einem weiteren Kreis einbeziehen, darunter aus der Region Makó ebenso wie aus der serbischen Vojvodina. Für Letztere wird am Grenzübergang Röszke eine gesonderte Fahrspur angelegt.
Zur Problematik der Gastarbeiter merkte der Kommunalpolitiker an, selbstverständlich werden zahlreiche Chinesen in dem Werk arbeiten, denn irgendjemand müsse die Ungarn ja anlernen. An der SZTE sind schon heute mehr als 5.000 Studenten eingeschrieben, die überwiegend aus Ländern außerhalb Europas kommen – auch mit ihnen hätten die Bewohner von Szeged keine größeren Reibungen.
