Fotos: Bahart Zrt.

Bahart-Schifffahrt

Rekordpassagierzahlen am Balaton

Die Balatoni Hajózási Zrt. (BAHART) hat Anfang November die 179. Saison der Passagierschifffahrt abgeschlossen. Nach vorläufigen Angaben wurden insgesamt 2,326 Mio. Passagiere befördert.

Diese Zahl liegt bereits jetzt über dem Passagieraufkommen des gesamten Vorjahres und ist um 53.000 Personen höher als im gleichen Zeitraum 2024. Die Linienschiffe beförderten 901.000 Personen und damit etwa 38.000 Passagiere mehr als in der letzten Saison. Die Fähren brachten 1,425 Mio. Passagiere über den Balaton, 15.000 mehr als im Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen Anstieg waren vor allem Familienrabatte sowie die steigende Zahl von Radfahrern, die Schiffe nutzen, um schneller auf die andere Seite des Plattensees zu gelangen.

Die Linienboote beförderten mehr als 664.000 Passagiere (+7,5%). Auch 2025 waren wieder die Strecken Fonyód-Badacsony und Siófok-Balatonfüred-Tihany am beliebtesten. Mit staatlichen Zuschüssen in Höhe von mehr als 6 Mrd. Forint wurden im vergangenen Jahr die Katamarane „Tomaj“ und „Balaton“ in Betrieb genommen, die auch in diesem Jahr wieder sehr beliebt waren. Allein auf der Strecke Fonyód-Badacsony beförderten die beiden Katamarane fast 251.000 Passagiere.

Der Fahrradtourismus rund um den Plattensee nimmt stetig zu. Die Passagierschiffe der BAHART beförderten in diesem Jahr 54.000 Fahrräder (+22%). Die Zahl der Radfahrer auf den Fähren stieg um 8,5% auf 144.000 Personen. Dank der Ermäßigungen hat sich die Zahl der Reisenden mit Familientickets von 82.000 auf insgesamt 171.000 mehr als verdoppelt. Auch der Online- und Automatenticketverkauf wird immer beliebter. 177.000 Passagiere (+30%) kauften ihre Tickets über diese Kanäle.

Ausflugs- und Nostalgiefahrten waren wie gehabt beliebt, die Zahl der Passagiere lag mit 197.000 auf dem Niveau des Vorjahres. Die beliebtesten Ausgangspunkte für Ausflugsfahrten waren Balatonfüred, Keszthely und Siófok. In der herbstlichen Nachsaison verzeichneten die Schiffe der BAHART einen um 15% höheren Verkehr als im Vorjahr.

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