Vajda-Papír Kft.
Rekordjahr 2020
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Das Unternehmen wies 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 52 Mrd. Forint sowie ein EBITDA von 6 Mrd. Forint aus – ein Anstieg um 2,5 Mrd. Forint im Jahresvergleich. Dank der bereits übergebenen oder angelaufenen Investitionen rechnet die Gesellschaft auch in diesem Jahr mit einem leichten Umsatzanstieg im Inland sowie auf ihren Exportmärkten. Vajda-Papír bereitet zudem den Gang aufs Budapester Börsenparkett vor.
Die Corona-Pandemie habe die Bedeutung der Selbstversorgung eines Landes deutlich aufgewertet. Wie Geschäftsführer Attila Vajda ausführte, habe sein Unternehmen in diesem Jahr deswegen am Standort in Dunaföldvár Maschinen zur Maskenproduktion in Betrieb genommen sowie die Kapazitäten zur Herstellung von Hygienepapier erhöht. In diesem Jahr wird das Projekt fortgesetzt und Anfang des kommenden Jahres in Dunaföldvár eine neue Division übergeben. Die Entwicklungen finanziert das Unternehmen aus Eigenmitteln und mit Anleiheemissionen. Im Rahmen des Anleiheprogramms der Ungarischen Nationalbank (NHP) emittierte Vajda-Papír im vergangenen Jahr Anleihen im Wert von 11,2 Mrd. Forint. Für dieses Jahr ist eine weitere Begebung in Höhe von 9 Mrd. Forint vorgesehen. Corona-bedingt ist die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens deutlich angestiegen. Die Betriebsstätten Dunaföldvár, Székesfehérvár und Budapest arbeiten unter voller Kapazitätsauslastung.
Vajda-Papír deckt 55-60% des Inlandsbedarfs an Hygienepapier. Bis Ende 2021 will die Gesellschaft den Anteil von recycelten Materialien bei Kunststoffverpackungen auf 30% erhöhen. Vajda-Papír wurde vor 21 Jahren als Familienunternehmen gegründet und beschäftigt momentan ca. 650 Mitarbeiter. Sie exportiert ihre Produkte nach Skandinavien, ins Baltikum sowie in 20 Länder Ostmitteleuropas. 2013 wurde ein norwegisches Tochterunternehmen mit ungefähr 130 Mitarbeitern gegründet.
