SCHOTT Hungary Kft.
Produkt aus der Schweiz geholt
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Im Zuge des Großprojekts für sterile Einmalspritzen entstehen bei der SCHOTT Hungary Kft. 120 zusätzliche Arbeitsplätze. Der ungarische Staat schießt dem Projekt 3,3 Mrd. Forint zu.
Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó betonte, dieses Produkt habe die in Mainz ansässige Gruppe bislang ausschließlich in der Schweiz hergestellt. Um die Investition entbrannte deshalb ein heftiger Wettbewerb, den Ungarn gewinnen konnte. In der Corona-Krise habe Budapest die Gesundheitsindustrie zur strategischen Branche erklärt, was sich im Umgang mit weiteren Krisen bezahlt machen kann. Weil die Unternehmen des Sektors besonders viel Geld in F+E sowie in Innovationen stecken, helfe die Neuausrichtung zugleich beim Dimensionswandel der ungarischen Wirtschaft. Szijjártó erinnerte an das entstehende Nationale Impfstoffwerk in Debrecen, das Spritzen von höchster Qualität benötige.
